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Dritte Horde der Phalanen/ die Spanner.
Zwölfte Familie.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Dieser sehr farbige, i Zoll 4 Linien messende Spanner hat dunkelrothbraune Vor.derflüqel mit einer rokhbraunen gewässerten Mittelbinde, welche auö einem fast geradenrotl braunen und aus einem sehr zackigen, eben ,o gefärbten streif entstanden, und derenMittelraum gelbweiß grundirt ist und einen Punct fuhrt. Jede Gelte dieser Mtttelbmdeist von einer subtilen, tiefschwarzen, und außen dran von einer oder zwey brandfarb.genGränrlinie eingeschlossen. Vor und hinter der Binde ist der übrige Raum dunkelrothmit Rostfarbe gemischt. Ohnweit des Hinterrandes schlängelt sich eine weiße Zackenliniehindurch, deren mittelstcr Zacken einen sehr kleinen weißen Triangel bildet. AnderFiüaelspitze steht ein tiefschwarzes Schragssirichelchen. Die weißpunct,rte E.nfassungs.linie an den nur wenig gescheckten Franzen aller Flügel ist äußerst fein. Die weißlichen,ins Graue fallenden Hinterflügel haben unter mehreren verloschenen Wellenlinien eineweißliche hinken, und sind am sogenannten Schwanzwinkel buntfarbig gefleckt. Bald
fehlt der Mittelpunct, bald nicht. uv cm u r ■
Auf der Unterseite haben alle Flügel durch Anhäufung der unzähligen Wellenlinienund durch die Bestäubung derselben ein sehr buntes Ansehen, einen schwarzen Mittclpunctund eine gemeinschaftliche weiße Wellenlinie. Die fadenförmigen, am Männchen etwasgekämmten Fühlhörner sind geringelt. Die Vordertheile des Körpers sind rothbraun,der Hinterleib l-chkgrau, mit zwey schwarzen Pünctchen auf jedem der 5 letzten Ringe.
Diesen Spanner erzog ich (Scharfenberg) aus einer noch nirgends beschriebenenRaupe sowohl 1781 als i?9Z. 3 ™ halberwachsenen Zustand ist sie gelb, ausgewach.
sen aber im Junius entweder grün oder aschgrau mit braunrothem Kopf, zwey schwarzenBackenpuncten, braunröthlickem Seitenstreif und schwarzen Luftlöchern. Die, so ich r78rfand, hatte ebenfalls den rothbraunen Kopf und die schwarzen Luftlöcher; aber auch einenrothbraunen Schwanz und Nachschiebet; sie war aber mehr gelblich und fem gerüpttlt.Sie verpuppten sich sämmtlich, ohne in die Erde zu kriechen, gemeiniglich nach der Mittedes Junius , und die Puppenruhe dauerte 9 Monate, nämlich biö vor oder nach der Mittedes Märzmonats. Die Puppe war von gewöhnlichem Bau.
Aufenthalt und Nahrung. Der Spanner, der m der Ruhe seine Flügelflach tragt, entwickelt sich in dem eben bemerkten Frühlingsmonate; und die Raupe nährtesich bey mir allemal blos von den grünen Blättern des Rosenstrauchs. Da HerrBorkhaufen die Flugzeit des Spanners in den Junius setzt: so könnten wohl 2 Ge.nerationen statt finden, wovon also die zweyte als eine Sommer. Generation von kurzerDauer wäre.
Zweyte Linie. Mit vielen Ecken des Queerbandes oder Mittelbandeö.
Weniger schädliche.
257. Der Asvenspanner. Phalaena Geometra Populata, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Pappelspanncr, Südelspitze, Spannermesscr der Aspen .
3 j a i
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Phalaena