766 Fünfte Horde der Pßalänen, die Wickler. Drille Familie.
Anmerkungen. 0 Zr> der Abbildung des Wiener Verzeichnisses ist auch der Znnenrand gelb,welches nicht seyn sollte; ferner sind die Fühlhörner an ihrer E ritze ganz breit gezeichnet. Dochist die übrige Zeichnung und der Umriß im Ganzen wohl getroffen,a) Fabricius nennt die Vorderfiügel flavae, weit das Purpur - oder Rosenfarbtge mit Gelbwie übergössen ist.
Zweyte Linie. Von gelber und von brauner Farbe, davon keine dieherrschende ist.
Weniger schädliche.
29;. Der Birkenwkckler. Phalaena Tortrix Betulana, Hübn.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Phalaena Tortrix Betulana Hübners Deytr. I. 2. t. x, fig. a. 3.
Kennzeichen der Art. Wickler. Die Vorderfiügel sind gianzendgelb miteinem großen rostbraunen Fleck, der auö zweyen oder dreyen zusammengesetzt ist, und wo«von der längere eine nach dem Vorderranve schmale, nach dem Jnnenrande breite Bindevorstellt; an der Spitze steht ein länglicher (nicht schiefer) Roststrich.
Raupe. Mehr schwarzlcibig als grünlich, mit schmalem Kopf und After; vielAehnliches mit derjenigen des Kahneichenwicklers.
Beschreibung deö vollkommenen und unvollkommenen Jnscctö.Bey dieser schönen, 10 Linien messenden Phaläne kann man entweder das Rostbraune oderdas Gelbe zur Grundfarbe annehmen; im ersten Fall hangen zwey oder drey rostbrauneFlecken nahe an einander, wovon der längste eine am Vorderrand schmale, am Jnnenrandbreit werdende Binde vorstellt. Hinter und an dieselbe schließt sich eine Schrägömakel an,die bis in den Vorderrand in ziemlicher Breite zieht. Unweit der Wurzel und an derFlü-zelspitze befindet sich ein kleines Strichfleckchen. Die Hinterflügel sind aschgrau, und dieUnterseite mattschwarz oder dunkelgrau mit hellgelbem Vorderrand. Der Vorderleib hatmehr Gelbes als der Hinterleib, und die Füße sind gelb.
Bey einer schönen Varietät, die ich sonst für eigene Art hielt, und Buschei«chenwickler, Ilignana, benannte, sind alle Flecken der Vorderfiügel sammetbraunrokhund sämmtlich gelb eingefaßt auf dunkelafchgrauem Grunde. Auch geht der bindenähnlicheFleck nicht ganz bis an den Vorderrand, und der sonst kleine Fleck an der Wurzel ist hierstärker angelegt.
Die mehr schwärzliche als grünliche Raupe mit schmalem Kopf und Hinterendeist wie diejenige des Kahneichenwicklers gebaut. Sie verwandelt sich zu Ende des Mayezwischen Blättern in eine gewöhnliche Puppe, um zu Ende des Junius sich zu ent-wickeln.
Aufenthalt und Nahrung. Der Wickler ist in Wäldern in der Mitte undzu Ende des Junius und im Julius vorhanden. Die Raupe weidet bey uns auf Eichen,nach Hübners in Augsburg Beobachtung auch auf Birken. Die Varietät: Ilignana,verpuppte sich bey uns am z. Junius t? 84 , und entwickelte sich am 22. des Monats, also
nach