Band 
Dritter Theil.
Seite
769
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Fünfte Horde der Phaläntn, die Wickler. Vierte Familie. 769führen eine aschgraue Schragöbinde und einen dergleichen schmalen Streif nach der

Ernte,ikung iji,\

Raupe« Weiß, mit schwarzem Kopf und dergleichen Nacken, übrigens un«scheinlich.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Dieser gewöhnlich siebe», feiten acht Linien messende Wickler hak glänzende Vorderflügel,welche über die Hälfte einen gelblichgrauen Grund haben, und aus dem Hintern Drittel deraschgrauen Flügelfläche etwas netzförmig durchzogen sind. Sie führen eine braungraueSchrägsbinde und einen dergleichen schmalen Streif nach der Wurzel hinwärts. Der Vor-derleib ist gelbgrau, der Hinterleib aber nebst den Hinterflügeln glänzend aschgrau. AmAster ist ein kurzes Haarbüschchen. Die Augen am Kopf sind tiefschwarz.

Die etwas unfcheinliche, weiße Raupe hat einen schwarzen Kopf und dergleichenNacken, und ist vom Ende des Maus bis in den Junius zu finden, um sich entweder vorder Mitte oder vor dem Ende solches Monats zu verpuppen, und nach 14 bis 18 Ta-gen sich zu entwickeln. Die etwas hellbraune Puppe mißt vier Linien und ist hinter-wärts schmal.

Aufenthalt und Nahrung. Der Wickler, welcher dem neuen Jnfectenfor.scher, Herrn Hofcaplan Schmidt zu Wernigerode zu Ehren benannt worden, findet sichzu Ende des Juniuö oder zu Anfang des Julius an allerley Gartenbaumen, weil nämlichseine Raupe auf Birn- und andern Obsibäumeu, Kirschen und Weißdorn inBlättern lebt. Das Jnfect darf nicht mit Dralls Schmidiana des Fabricius ver-mengt werden.

299. Der Masteichenwlckler. Pbalaena Tortrix Scabrana (Pyralis Fab.),

" Namen und Schriften.

Höckerflügel (beym Göze).

Fvralir Scabrana Fab. Ent. III. 2. 271. 125.

PbaL Tortr. — Göze Eilt. Beytr. III. 4. S. 31. n. Z8.

Kennzeichen der Art. Die aschgrauen Vorderflügel sind mit Dunkelasch-grau nicht sowohl gestreift als vielmehr gezittert. Der Vorderrand ist von der Mitte anbis zur Flügelspitze ausgeschlitzt.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Er ist von einer Flügelspihe bis zur andern eilf Linien breit, und. hac einen aschgrauenKörper, und eben so gefärbte Vorderflügel, die aber nach hinken zu mit Fieischfarbe ge-mischt, fein- und erhoben-punctirt und rauh sind. Hinterwärts haben sie nicht so wohlwellenförmige als vielmehr netzförmige feine Äederchen. Der Vorderrand hat von derMitte an bis nicht ganz an die Flügelspitze einen starken Ausschnitt, als wenn er aus-geschnitten wäre; des Rand dieses Ausschnittes ist weißlich und schmal. Die Hinterflügelsind aschgrau. Man sieht auch zuweilen Varietäten von lebhafterer Farbe.

Aufent-