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Sechste Horde der-Phalänen, die Motten. Dritte Familie.
Mittelpunct und dergleichen Puncten und einer braunen Flügelspitze, hat Pezold, derals Hofadvocat und Stiftöverwalter zu Römhild am 7. December-1798 starb, und ich(Scharfenberg), einstmalen einige Stücke von der gewöhnlichen kackella—Raupen erzogen;daher ist sie nur Varietät.
Die anfänglich blaßockergelbe und beym zunehmenden Wachsthum grau werdendeRaupe sieht in allem Uebrigen der vorhergehenden, Evonymella, gleich, auch ihreBauchfüße sind sehr kurz. Die Lebensart in Nestern, dir EnkwickelungS. und Einfpin..nungsweife, die Verpuppungszeit, Puppenruhe u. f. w. trifft mit jener zu.
Aufenthalt, Fortpflanzung und Schaden. Die Motte erscheint, wiejene, im Julius und August an den Hecken, und die Raupe weidet im Junius auf demSchlehenstrauch am vorzüglichsten, dann auch auf den T r a u b e n k i r sch e n, (Pakfcher,ben, krutius Padus L.,) und auf den Kern. und Steinobst-Arten; und hat da.selbst ihre Fortpflanzung eben so stark, und richtet eben so große Verwüstungen an,wie jene.
Mittel dagegen. Diese müssen die nämlichen seyn, als die bey der Spin.delbaummokte»
D. Die weniger schädlichen.
ZZ2. Dle Tannenmotte. Phalaena Tinea Ahietclla, Vienn.
Namen und Schriften.
Phalaena Tinea Abietella Wiener 93 1. izz. iß.
Tinea — Fab. Ent. III. r. zor. 68-
Kennzeichen der Art. Motte. Die Vorderfiügel sind schwarzbraunlich,und führen 2 blasse Streifen und ein blasses Mittelmöndchen«
Raupe. Sie soll grau und groß seyn.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsecks.Sie ist unter ihres Gleichen von ansehnlicher Größe, hat einen grauen Körper, schwarz,braune Vorderflügel mit 2 blassen Wellcnstreifen, davon der Hintere auf feiner Vorderseiteschwarzgerandet ist. In der Mitte der Flügel steht ein schwarzes Möndchen. Der Hin«kcrrand ist schwarzpunctirt, und die Hinterflügel sind aschgrau.
Aufenthalt und Nahrung. Im Oesterreichischen auf Fichten, undbe.sonders der Weißtanne, wo sich ihre graue und große Raupe aufhält.
Anmerkung. Die hierher geordnete, 1 Zoll 1? Sitiien messende Steinfaamenmotte, Phal.Tinea Pusiella, Lin., Fab., Pa nzeri (Faun. VI. tab. 21.), Sequella Wiener Verj.unb Lithospermella Hübners (Schaben f. 104.), die von der Lin n c'ische n 5 eqnei!a ge«trennt bleiben muß, hatte Fabricius in seinen frühern Schriften (Species insect. II. Seitery4.), nach Kühn, der die Weiden für ihre Nahrungspflaiije in den Berliner BeschäftigungenIII. t. i. f. 6 . angab, von ihrer »reppcnförmigcn Zeichnung Scalarella genannt; nachher ver-nahm Fabricius von den Wienern, daß nicht, wie noch in Panz. Fauna a. a. O. stehtWeidenbaume, sondern der Steinsaame, Lithospermum arvense, ihr Futterkraut sey.
IZ5. Die