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Sechste Horde der Phalänen, die Motten. Dritte Familie.
Aufenthalt und Nahrung. Die Motte mit ihrer Raupe halt sich auf derHornkirsche, Cornus mascula L., die auch Cornelkirsche, Dörrlitzen oder Hartrie«gel heißt, auf.
Anmerkung. Die mehr nützliche als schädliche Wach hold er motte, Phal. Tinea Juniperella,L., die in den Linne'ischen, Wiener, Goezischen und Hübnerschen Schrifterr(Schaben I. ri6.) vorkommt, hat aschgraue Flügel, davon die vordern in der Mitte mit einemschwarzen, und außer derselben mit einem blassen Zikzak bezeichnet, und die Hintern nebst demHinterleib blaßgrau sind. Statt des schwarzen ZikzakS sind oft nur 4 schwarze Puncte vorhan-den. Sie ist in Waldgegenden be>>Augsburg besonders au Wachholdersträuchen zu sehen,worauf die Raupe lebt, und die Zweige zusammenspinnt.
Zweyte Linie. Mit gespitzten Vorderflügeln.
Weniger schädliche.
zz;. Die Schlehenmotte. Phalaena Tinea Pruniella, Vienn.
Namen, Schriften und Nachwetsung der Abbildung.
Schlehenhahnchen, Schlehenschabe, Sattelmotte.
Phalaena Tinea Pruniella Wiener Vz. i 4 >. n. 75. mit Beziehung aufl.in.
Fauna Suecica.
Alucita ephippiella Fab. Ent. III. 2. 330.3.
Yplolopbus ephippium Fab. Suppl. 309. n. 18.
Phal. Tinea Pruniella Hüb N e rS Schaben k- 175-
KennzeichenderArt. Motte. Die Dorderflügel sind blaßgelb, oder ei.gentlich hettnußbraun, mit Weiß bestäubt, und am Innenrand schneeweiß, und mit einemnußbraunen Queerbandchen geziert.
Raupe. Weißgrau; der Kopf und der erste Ring des Körpers sind bräunlichglänzend.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsecks.Diese nicht viel über 4 Linien messende schöne Motte hat hellnußbraune Dorderflügel, dieweißbestäubt sind, und einen weißen gemeinschaftlichen Rückenschlcyer am Innenrand ha-ben, und mit einem dunkelnußbraunen (nach Fabricius: goldenen) Queerbandchen ge-ziert sind. Von diesen Zeichnungen rührt der Name: S a t t e l m 0 t t e, Ephippiella, her.Die Franzen der Flügel und der Körper selbst sind grau, der Kopf und die Stirne weiß.Es gibt Varietäten mit gelbgrauen, wie auch mit violettglänzenden Vorderfiügeln.
Die Raupe ist weißgrau; der Kopf und der erste Ring des Körpers sind bräun«lichglänzend.
Aufenthalt und Schaden. Die Motte sieht man im Julius und späterhinin Wäldern und Gärten, auf allen Hecken in großer Menge. Die Larve nährt sich vonden Schlehen st räuchen. Man beschuldigt sie, daß sie die Blüthen der Kirschen undder Schlehen im May zerstöre oder einspinne.
Vierte