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Die Gallwespen.
zenden, mehr runden, als langem Hinterleib, orangegelb, lehterer an der Wurzel etwasschwärzlich, die Flügel sehr hell und durchsichtig.' Die Vordcrsiügel ragen über den Leibhinweg, und die Hintern sind klein. Ob Linne, der sie als schwarz, mic weißen Füßenund schwarzen Schenkeln beschreibt, eine Varietät vor sich gehabt habe, weiß man nicht.
Die fußlose Larve ist anfänglich ohne Microsccp unerkennbar, nachher bey ferne,rem Wachsthum weißlich, von durchaus gleicher Dicke, mit einem schwarzgrauen Rücken,streif, den man aber von dem durchschimmernden Mastdarm herleiten will. Sie hatkleine Kinnladen in der Größe eines Puncts. Die Puppe hat einen orangegelben Hin.terleib und 6 Füße.
Aufenthalt. Die Gallwespe befindet sich im May auf Eichen. Die Larvelebt vom Junius an bis zum September darauf, nämlich an den Stielen derselben inockergelben, mit Roth vermengten, runden, hohlen, großen Auswüchsen.
Fortpflanzung. Das Weibchen legt gewöhnlich ein Ey, in birnförmigerGestalt, an die Blattstiele, das die Galle verursacht. Nach Endigung des LarvenstandeSim September oder Anfang des Octobcrs erfolgt ihr Puppenstand, der nur 14 Tagedauert. Dann arbeitet sich die wirkliche Gallwespe mit ihrem Kinnladen-Gebiß aus derGalle und begattet sich. Die Eyer bleiben den Winter über an den Knospen fest liegen,und entwickeln sich im darauf folgenden Frühjahr erst im Junius als Larven,
Anmerkung. Rüscl hat auch den Fall gehabt, daß er 6 bis 7 Eyer in einer einzigen Galle fand,solche aber nicht zur Verwandlung bringen konnte. Sie warm aber von dieser wieder vcr,schieden.
7. Die Eichenblü th , Gallwespe. Cynips Quercus pedunculi , Lin.
Namen, Schriften und Nachwetsimg der Abbildung.
Blüthennüßchen.
Cynips Quercus pedunculi Ein. 918. 8-
— — — Fah. Ent. 17 . 102. 8.
— — — Walthers Forstphysiogr. 39;.
— — — Grüne Gallenfliege. Glcd i 1 sch I. 523.
Ikeauinur 177 . 40. fig. 1 — 6. mit Puppe und vergrößertem vollkommenen Znsecte.
Kennzeichen der Art. Grau; die Flügel sind mit einem linienförmigenKreuze bezeichnet.
Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Sie ist kaum so großwie eine Laus. Durch das Vergrößerungsglas erscheint sie graulich, mit einem Kreuz aufden Flügeln. Der Hinterleib ist etwas länger, als gewöhnlich. An den weißen, 2Linien langen Puppen mit schwarzem Kopf sind alle Theile des vollkommenen JnseckSunter der Vergrößerung wahrzunehmen.
Aufenthalt. Im April und May auf den Eichen und deren männlichen Blü-then, woran die knotigen und knorrigen Gallenblasen oder Auswüchse bald einzeln, baldschnurweiS hängen, die an Gestalt, oft auch an Farbe den grünen oder auch weißen Jo«hanuisbeerträubchen gleichen. Darin befinden sich die Larven.
8. Die