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Die Holzwespen.
Lirex gigas Lin. 928. 1 .
— — F a b. Ent. II. 124.. 1,
— — Besorgter Forstmann 201. n. 37°.
— — BeebsteuiS Musterung. 179.
— — Walthcrs Forstphystographie, zy;.
— — Panzeri Fn. 52. tab. 15,
Schäfferi Icon. tab. 10. (nicht 1.) fig. 2 und 3. SulZerö KeNNj. tab. iZ. fig. 113.
Rbfels Znsectenbelustig. II. Wespe» tab. 8. 9. mit Larve.
Kennzeichen der Art. Männchen. Eilf Linien lang; auf dem filzhaa-rigen schwarzen Vorderleib steh'» vier gelbe Fleckchen; der schwarze Hinterleib aber führteine pomeranzsarbige, breite Binoe in der Mitte. Der Aster hat keinen Stachel, sondernnur eine kleine rothgelbe Schwanzspitze.
Weibchen. Die Länge ist ,2 bis 16 Linien, ohne den Stachel; der Vorderleibwie beym Männchen; der Hinterleib ist pomeranzengelb mit einer breiten schwarzen Binde.Der sägeförmige Legestachel oder Bohrstachel am After hat bey großen Stücken neun biszehn Linien Lange, und die drüber stehende hohle, gelbe Spindelspitze Linien.
Larve. 15, zuweilen gar 17 Linien lang, mit einem verhältnißmaßig kleinemKopf; sechsfüßig, dickleibig, von blaßockergelber Farbe, mit einer scharfen, schwarzenSpitze am After.
Beschreibung deö vollkommenen und unvollkommenen InsectS.Das 10 bis 11 Linien lange, wie eine Hornisse aussehende Männchen hat einen ziemlichgroßen schwarzen Kopf, mit 2 gelben Seitenflecken daran. Die vielringigen, eigentlich22gliederigen Fühlhörner sind pomeranzengelb und halb so lang als der Hinterleib. Indem Munde befinden sich zwey starke Kiefer und zwey Fühlerchen. Der filzhaarige Vor«verleib ist schwarz mit 2 größer« und 2 kleinern gelben Makeln. Der neungliederige Hin-terleib ist schwarz, nämlich an den beyden erster« und an den z letztem Absätzen, aber.dievier mittlern find pomeranzengelb, daß also das Männchen.im schwarzen Grunde eine gelbeBinde führt. Die Füße sind mehr schwarz, als gelb, und die kleine Schwanzfpitzerothgelb.
Des bald i2, bald 16 Linien langen Weibchens Kopf, Fühlhörner, Vorder-leib und durchsichtige braungelbe Flügel sind wie beym Männchen. Aber der Hinterleibist schön pomeranzenfarbig, nämlich an den 2 vordern und z Hintern Absähen; an den 4mittlern aber schwarz. Am letzten Absah befindet sich eine spindelförmige, hohle, gelbeSpitze, durch welche die Eyer in die durch den Stachel gemachte Oefnung gelegt werden"),und unter derselbe» bey großen Exemplaren ein neun bis zehn Linien langer fagezähnigerLegestachel, der in 2 mit der halben Lange am Bauch befestigten Scheiden liegt, undder nicht giftig ist. Die Füße sind pomeranzengelb. Der Körper von beyderley Ge-schlecht hat viel kurze Haare.
Das
*) Es ist artig anzusehen, wie geschickt nnd emsig einem Druckbohrer die Löckeicken für ihre Euer
diese Holzwespen mir ibrem vermittelst des Aster - in einen Stamm oder cm Brett einbohrt. D.
gelcntts perpendicular gestellten Stachel wie mit