Band 
Dritter Theil.
Seite
885
JPEG-Download
 

Erster Nachtrag.

835

Aufenthalt. Im May auf Haseln, wie der vorhergehende, desgleichen aufWeißdorn; er ist selten.

Anmerkung. Der FLhrcn-Dlattkäfcr, Chrysomela flavipes Lin. Der unter diesem Na»mcn in den Linnepischen Schriften, und als Crioceris flavipes und rufipes, gcibfüßigerund rothfüßigcr Schnurkäfer de» Fabri ciuö und tu Panzers Fauna s;2. taN. 4. und 5.)vorkommende Käfer, der bald mit gelbem Halsschild und dergleichen Fügen (flavipes), bald mitschwarzem Halsschild und rothen Fügen (rufipes) versehen ist, und dessen Fühlhörner die Längeder länalichcn und tiefschwarzcn Flügeldecken haben, miß: als flavipes zwischen 1' und 2 Linien,als rusipes (Weibchen oder Varietät) zwischen -J und i| Linien, und mächte, wenn nur erst st-ineLarve als eure eben solche Bewohnerin der Föhre, wie es der im May und ZuniuS häufig daraufangetroffene Käfer ist, entdeckt wäre, den Forstuifttten beyzuMlen seyn.

Zu Nr- 25. Wollweiden - Blattkäfer. S. 147. Kennzeichen derLarve und ihre Beschreibung. Die schmutzigweiße, mit einzelnen Haarborstenversehene larve ist über den ganzen Rücken mit einer Reihe einmal abgesetzter, schwarzerQueerstrichelchen, und an jeder Seite mit einer fast drenfachcn Reihe dergleichen Punctenbezeichnet. Die 6 Füße sind schwarz. — Der Kopf ist schwarz, und jung scheint die ga»;ejarve schwarz; allein die Menge der schwarzen «Lunche und Puncte verursacht dieses. Derschwarzen Queei striche, deren jeder aus zwey Hälften besteht, find auf jedem Gelenke zwey;sie gleichen breiten Puncten. Außerdem bilden die an jeder Seite in rhombischer Stellungvorhandenen schwarzen Puncte fast drey Langsreihen. Der Nacken oder das nächste Ge»lenk am Kopf ist etwas dunkler und starker, als die nachfolgenden Gelenke. — Sieist in verschiedenen Jahreszeiten, z. B. im August, auf der Wollweide am liebstenvorhanden.

Fünftens, zu den Rüsselkäfern, Curculio Lin., und ihren Verwandten.

Zu Nr. 20. Violetter Rüsselkäfer. S. 166. Die Fühlhörner sind zwölf-gliederig. Das Männchen ist ein Drittel kleiner als das Weibchen, und hak einen ver»halcnißmaßig kleinern Rüssel.

Zu Nr. 29. Rothfüßiger Rüsselkäfer. S. 17g. Von veränderlicherGröße, doch nie über einen halben Zoll lang, und drey Linien breit.

Die Fabriciusifchen Rüsselkäfer zerfallen, außer den bereits droben bemerkten Gat-tungen: Antliribus unb Attelabus, tiad) bem Systema Eleutlieratorum, in mehrereneue Gartuagen. Einen großen Theil machen dis S ch n a b e l k ä fe r (Pihyncliaenus F.),und einen nicht minder zahlreichen Theil die eigentlichen Rüsselkäfer desselben(Curculio F.) aus. Zu den Sch-abelkafern gehören folgende, oben beschriebene Artenvon Fc stm ecrm: abietis, alni, cerasi, cyaneus, druparum, fagi, germanus,lapathi, nebulosus, nucum, picus, pini, pomorum, quercus, salicis, tor-trix, viminalis, Lin.; zu den eigentlichen Rüsselkäfern aber aeneus, argenta-tus, fufcomaculatus, incanus, pyri, viridis. Bey den Schnabelkäfern istder cylindrische Rüsiel verlängert, und zur Aufnahme des zweyten Glieds der Fühlhörner

Uuuuu 2 auf