Zwcytcr Nachtrag.
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Zu Nr. 9. Buchen-Blattlaus. Da nicht nur bey diesem Insect, sondernauch bey dem Buchen Blattsauger, eberriies Fagi in den Linneifthen und FabriciusifchenSchriften auf Reaumur III. tab. 2. fig. 1 — 6 hingewiesen wird, woselbst offenbarein Blattsauger vorkommt, so kann diese Art völlig eingehen.
Zu Nr. iz. Beutel. Blattlaus. Von dieser hat Reaumur a. a. - 0 . die£ Zoll messenden gallichken Säcke gezeichnet, die bald auf der untern, bald aus bevdenBlairftiten zugleich angebracht sind, worin das Insect sich befindet, dessen Abbildungdort fehlt.
Zu Nr. i;. Pflaumen. Blattlaus. Hier allegiren die Naturforscher, z.B.Linne^ und Fadricruö die nämliche Abbildung Reaumurs, wie bey der Traubenkir-schen. Blattlaus.
Anmerkn nq. In der schon oben angeführten Landwirthschoftlichen Zeitung für das Zahr 1824.Monat Januar, Seite 15, wird folgendes als ein ganz sicheres Mittel angegeben, alle Artenvon Dlariläuse» auf den jungen Bäumen ausjurotte». Man nehme eine beliebige QuantitätDünkirehcr S. Omer (eine Art Selmupftabai), gieße so viel starken Seifen - Spiritus darauf,daß er einen halben Zoll darüber zusammen geht, und lasse dieses 12 Stunden zugedeckt stehen.Alsdenn sehe man ohugefahr io Theile Wasser zu, und befeiieble gegen Abend auf beliebigeArt. entweder durch Eintauchen der Spitzen oder Zweige, oder durch Anspritzen, die damit an-gesteckten Däumchen. Man wird sicher am andern Tage alles vergangen sehen.
Drittens zur 22. Gattung: Blattsaugee.
Zu Nr. 6. Erlenblattsauger. S. 279. Die Larve wird im Reichsanzek-ger von 1804. Nr. 74. S. 1012 und 12, z. als eine kleine schwarze Made beschrieben,eine halbe Linie groß, die immer eine weiße wollige Bedeckung spinnt.
Aufenthalt und Schaden. In verschiedenen mit sechs - bis siebenjährigemLerchcnwuchs bestandenen Distrikten hat ein in der Gegend von Culmbach lebender unge-nannter Einsender des eben gedachten Aufsatzes, der von ihm am 6. Jul. 1823 unterschrie-ben war, dies Insect, das dort und an andern Orten auf Erlen und einigen andern Bäu-men ohne Nachtheil vorkommt, angetroffen.
An den Nadeln der Lerchenoflanzen hatte sich diese Larve, die auch nach Herr Kalmin Amerika gefunden wird, im JuniuS 180z zum Theil in so zahlreicher Menge angesetzt,daß diejenige», welche ganz entnadelt wurden, wirklich dürre werden wollten, und die übri-gen einen traurigen Anblick gaben. Gewiß ein seltenes Eräugniß, das vielleicht in hun-dert Jahren nicht mehr vorkommen möchte!
Die heißen Tage und gewisse verborgene Umstände begünstigten ihre Vermehrungsehr, indem sie gerade den hinter der Feste Piassenburq im Buch auf der sogenanntenKohlstatt befindlichen schönen Lerchenwuchs, der auf des Berges Rücken gegm Nordwest zusehen ist, am meisten angegriffen. Wenn man an den Nadeln vom Stamm eine kleinepunctirte weiße Erhöhung antrifft, welche eine Ausdünstung ist, und sich mit dem Fingerzerreiben läßt, wobey man etwas Klebriges verspürt, das den völligen Harzgeruch hat;so find in solchen Erhöhungen die Larven eingehüllt.