Band 
Dritter Theil.
Seite
891
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Dritter Nachtrag.

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Zu Nr. Hasel. Schildlaus. Als eine unerwachsene röthliche Larve haksie 2 Pünctchen am After, mißt eine Linie; doch fand Reaumur auch einzelne Stückevon 2 Linien. Lehtere, welche einem umgestürzten Kahn gleichen, hielt er für Weibchen;erstere für Männchen, ehe sie nach der letzten Häutung Flügel bekommen.

Zu Nr. 6. Linden. Schildlaus. Das an einem Stiel (nicht Blattern)des Zweigs wie angewachsen anliegende Weibchen hat eine halbkugelige Gestalt von zLinien Länge und gleicher Breite. Dies ist sein vollkommener Smnd, in welchem esbefruchtet wird. Schneidet man dasselbe auf, so findet man nichts, als lauter Eyerchen,die in der pappierdünnen Haut.der Mutter liegen, so daß da§ ganze Jnsect gleichsam einEyerbauch ist.

Zu Nr. s. Weißdorn . Schildlaus. Sie ist ausgewachsen nur eine Linie

lang.

Zu Nr. ii. Braune Schildlaus. Sie ist fast ganz kugelig, wie eine kleineErbse, mißt im Durchschnitt z Linien; von blaßblauer Farbe. Und in der ReaumürschenAbbildung ist nichts weißflockiges dabey angebracht.

Zu Nr. i2. Bunte Schildlaus. Eben so kugelig, fast einer kleinen Kirschegleich, von 4 Linien im Durchmesser. Ihre Haut ist glatt und glänzend wie die weißgel-ben Glasperlen mit z schwarzen Streifen, zwischen welchen überall schwarze Puncte zer.streut liegen. Sie hangt eben so wie die vorhergehende Art in den Stielen der Eichen,zweige fest, und verräth ihre Gegenwart durch die Ameisen, die ihr nachgehen.

Fünftens zur 24. Gattung: Blasenfüße.

Wachholder. Blasenfuß. Seite 292. Da dies schwarzfüßige Jnsect,dessen weißliche, gerad ausstehende Flügel nicht über den ganzen Körper hinreichen, außer'den Wachholdern auch die Fichtenbüsche bewohnt: so hat es Herr D. Zinke im Forst,mann S. 82. unter die schädlichen gerechnet, und ihm nur eine Linie Ausmaßgegeben.

Dritter Nachtrag.

Zu der Ordnung der Schmetterlinge.

Erstlich zu der Gattung der Falter.

Nr. 2. Weißdorn. Falter. Dieses Jnsect hatte sich in unsern Gegenden1824 überall so stark vermehrt, daß zu Anfang des Julius große Striche, z. B. vonEsperfett.Aeckern damit wie beschneyt waren. Wenn uns die Natur nicht selbst hilft, oderder Fleiß der Menschen diese Jnsecten nicht in ihren vollkommenen und unvollkommenenStänden zu vertilgen sucht, so haben wir künftiges Jahr eine ganze Entblätterung undZerstörung unserer Obstbäume zu fürchten.

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