Dle Marienkäfer. Erste Familie. 901
5. Der ällgige Marienkäfer. 6occineI1a oceUata, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Vielaugiger, Argus, Argusfonnenkäfer, Augenpunct, Funfzehnpunct, äugiger
Sonnenkäfcr.
Loccinsa ocellata Lin. ^gj. 13. Müller 154. 23. t. 4. f. 2.
— — Fal>. lint. L 1. 280. 64. F a b. Syst. Eleuth. I. 370. go.
— — Scriba Zouma! für die Liebhaber der Enwmoiogic IL
187 . n. 147.
— — Scriba Beyträge s. gg. t. g. f, 5.
Sulzcrs Zns. I. I. 14. 8 c h a e £f e r i Icon. 1. f. 2.
Er muß übrigens nicht mit Coccinella Argus, so auch in Scriba's Devträgen abgcbil-dct ist, consundirl werden.
Kennzeichen der Art. Käfer. Die Flügeldecken sind gelbroth, und füh-ren zusammen 15 schwarze, weißgelb geringelte Puncte.
Larve. Mattschwarz, auf den drey ersten Ringen glänzend. Auf allen Ringenführt sie 2 weiße kleine Flecken, und auf jeder Seite des Körpers vom vierten bis letztenRing einen weißgelblichen, selten orangegelben Streifen. Längs dem Körper sitzen qlän.zende schwarze Leibsiacheln in 6 Reihen; auf jedem Ring, den letzten ausgenommen,6 Stacheln.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnfectö.Er ist 4 Linien lang und 3 breit, also einer der größten in seiner Gattung. Der schwarzeKopf hat 2 weiße oder gelbe, neben einander liegende Puncte an der Gränze des Halsschil-des. Dieser lst breiter, als lang, in der Mitte schwarz, außen weißgerandec, mit rschwarzen Puncten oder Flecken. Vor dem schwarzen Schildchen stehen noch 2 ganz kleineviereckige Puncte. Die Flügeldecken sind gelblrchroch, und gegen den Seitenrcrnd bläster.Ans Scküldchen stößt ein schwarzes Strichelchen, das als ein Nathfleck beyden Decken ge-meinschaftlich ist. Nimmt man 17 schwarze Puncte an, so kommen auf jede Flügeldeckeacht, in folgender Ordnung: 1.3.3.1,, und der neunte ist der gemeinschaftliche Strich,der alsdann nicht doppelt gezahlt werden darf. Fehlt aber der letzte Augenpunct am Hin-terende, welches meistens der Fall ist, so sind der Puncte nur 7, außer dem gemeinschaft-lichen. Der äußere schmale Rand der Flügeldecken ist schwarz, so wie der ganze Körperunten. Die Fühlhörner und Fußbläcter sind gelbbraun. — Bey Varietäten sinddie Decken gelb, und die Augenpuncte weißringelig, statt weißgelbringclig. Bey andernfehlen in der zweyten Queerreihe 1 oder 2 Puncte. Diejenigen Varietäten, die nur weiß-gelbe Flecken ohne Puncte haben, hält man für noch unausgebildete.
Die Larve ist im Junius ausgewachsen, und hat nach Degecr und Scribaüber i Zoll Länge und 2 Linien Breite. Sie ist mattschwarz, auf den drey ersten Ringenglänzend. Auf allen Ringen führt sie 2 weiße kleine Flecken, und auf jeder Seite desKörpers vom vierten bis letzten Ring einen weißlichen, selten orangegelben Streifen. Längsdem Körper sitzen glänzende Leibstacheln in 6 Reihen; auf jedem Ring, den letzten ausge-nommen, 6 Stacheln. Der Bauch ist aschgrau, die Füße aber sind nebst den hornarcigen,
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