Band 
Dritter Theil.
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Die Marienkäfer. Dritte Familie.

Coccinella 4pustulata Lin. 58;. 43. Müller 161. 43.

— 6 — Lin. 585. 44. ist Hcrbst Käf. t. <!8. f. 8.

— 4 — Fab. Ent. I. 1. r88- 103. ist Schäf. t. 30. f. 16. 17,

— 4 — Fab. Syfi. Eleuth. I. 38 l. n. 135.

— 6 — Fab. Erit. I. i. 28Y. 107. ist Sülze rs Gesch. t. 3. k. 6.

— 6 — Fab. Syst. Eleuth. 1 . 383. n. 14,.

— 8 — Harrer Beschreibung der Schäfferschen re- I. 93. ist zugleich

Herbste Jaöl. Käf. V. tab. ;8. 6°. 7.

— varia Schranks Fauna Boica. 465,

Kennzeichen der Art. Käfer. Die Flügeldecken sind schwarz, und habenzusammen 2, 4, oder 6 rothe Flecken, davon die ander Wurzel halbmondförmtg sind.

Larve. Schmutzigweiß und grau mir sechs Längsreihen von erhobene«! schwarzenPuncten; jede Reihe enthält zehn Puncte.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Der Käfer ist 2, Linien lang. Da es sich nicht bestimmen läßt, welches die Stammartdieser abweichenden Käfer ist, so erwähnen wir ihre Verschiedenheiten. Der eigentlichevierblakterige Marienkäfer hat einen ganz schwarzen Haieschild und auf den Flügeldeckenzusammen 4 rothe Flecken. Die an der Wurzel sind nierenförmig, und die übrigenrund, kleiner und stehen am Innenrand. Die Bauchspitze uno die Vorderschenkelsind roth.

Die Varietät: der Oesterreichische Marienkäfer, Coccin. Aufhiaca,SchrankS Enumerat, insectorum Anstriac. 11. «16. hat einen schwarzen HalsschUo,der am Rande blaßrorh ist. Ein bindenföriniger rother Fleck ist an der Wurzel der Decken;die Füße und die/Bauchseiten sind roth.

Die Varietät: der bblatterige Marienkäfer, Coccinella 6pustulata L.jst am Halsschild, an den Füßen undam Bauch ganz schwarz. Die 6 rothen Flecken beyderFlügeldecken zusammen sind so geordnet: zwey bindensormige sind an der Wurzel, zwey rundeam Innenrand, und zwey an der Spitze. Nämlich jede Decke hat nicht mehr,als drey.

Die Verschiedenheit oder Spielart: der' achtblakterige Marienkäfer, Cocc,ßpustulata Hai reri ist wie der vorige, aber jede Flügeldecke hat vier rothe Flecken,worunter der dritte am Außenrand sehr klein ist. Vermuthlich gehören als Varietä»ten zu derselben auch die Coccin. reppensis unb campestris in Füeßln Archiv, t 27.f. 23. 24, denn auch wohl die Coccinella variabilis und haemorrlioidalis Fahr.in generibus insectorum, mantissa I. 21(5.

Die i ^ Linien lange, graue Larve hat sechs Längsreihen von erhobenen schwarzenPuncten: jede Reihe enthält zehn Puncte, die aber unter-der Lupe nicht sowohl Puncte,als Warzen sind, und mit schwarzen dornähnlichen Büscheln von Haarborsten besetzt sind.Sie findet sich als Blattlauöverzehrerin auf allerley Bäumen, und verpuppt sich innerhalbder aufplatzenden Laroenhaut selbst, ohne auszukriechen, in eine, zwey Linien messendeschwarze Puppe mit gelben oder hellen Queerlinien, und ruht einen Monat, bey uns näm-lich einstmalen vom ersten August bis 4. September, worauf damals das vollkommene In«sect mit 4 Flecken, und nur Z Linien lang, heraus kroch.

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