Band 
Dritter Theil.
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Die Wanzen. Dritte Familie.

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Man glaubte ehemals, daß diese Wanze einen scharfen Saft in die Nüsse lasse,wodurch sie einen Übeln Geschmack bekämen.

Aufenthalt. In Deutschland und in der Schweih, sowohl im April als imAugust, in Föhrenwäldern, auf Scachelbeersträuchen und Wachholderbüschen, worauf sieim Larvenstande sich nährt.

IO. Die graugrüne W a n z e. Cimex prasinus, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Giasgrüne, G-aöwar.ze.

Cirnex xrastuus I,in. 712. 4Y. Müller 484. 49.

— — Fa b. Kilt. IV. J09. n. rn.

K enn zeichen der Art. Eyiur d und ungesteckt grün; das äußerste Gliedder Füi'i. rner ist rorh, an der Spitze aber braunschwarz.

Beschreibung des vollkommenen Infekts. See ist fast grasgrün,vom Kvpi bis Flügelende 6 Linien lang, und erwas eyrund. Das Schildchen und allesist an im gleichfarbig grün, und die Fühlhörner, die am äußersten Glied roth und an derSpitze selbst braunschwarz sind, haben fünf Glieder.

Die Varietären mit rothen Fühlhörnern sind selten.

Aufenthalt. In Waldungen, und in Gärten, im August und September,eben nicht häufig.

n. Die Baumwanze. Cimex arboreus.

Namen und Schriften.

Cimex arboreus Gmelins Sinne' I. 4. 21C0. n. 356.

Kennzeichen und A ufenthalk. Diese in den achten Ausgaben vonjinne's Natursystem und Fabricius Schriften nicht vorkommende Wanze ist obenbraungrün, unken ge blich; der Halöschild hat einige gelbe Queerlinien. Die Flügel-decken sind roth gerändert, und der After ist roth und zweyzahnig.

Sie lebt auf Bäumen.

Anmerkung. In eben diese Familie mag die von Herrn F>. Z in ke im Forstmann Seite 78. n. 33.beschriebene, grünlichgraue, ü Lmien in die Länge und 3 in die Breite messende Lerchen bäum»JRjiUe, Cimex Lariris i?sh6r n, die auf den Flsiqeln einige schwarze Zeichnungen bat, undderen Schitdchen unten b'.lifarstiger, als ob n ist. Auf der Unterseite ist der Körp r grau, dieFüße sin'e rostfarben, und d>e schwarzbrannen, dreygl-ederigen Füblhörner län er als d r glatt»randige Halssch'd. Sie gestört zu den stinkenden, und Zinke fand sie im August auf demT'-I'cnfuinni im Dö'alländ scheu, ostne zu behaupten, daß dieser Baum ihre alleinige Fnner»xflan'.e fty Wir ließen sie unter den schädlichen weg, weil sie des Znftcteiiraubs wegen mehrnützlich seyn könnte-

Vierte