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Die Zehrwefpen. Zweyte Familie.
Ichneumon ptigillator Ein. 03 6 . 53.
— — Fa b. Eut. 11 . 174. n. 171,
Ophion — Fa b. Suppi. 238. 12.
Ichneumon — Brahm I. 163.
Degeer I. t. 6. £. 12 .
Kennzeichen ber Krt. Schwarz, mit sichelförmig gebogenem Hinterleib,der am 2., 3. und q. Gelenk roth ist, und eben so gefärbte dünne Füße hat.
Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Diese vom Kopf bis zumAfter 8 Linien messende Zehrwefpe ist schwarz, und der sichelförmige, hinten und vornenschwarze Hinterleib ist in der Mitte roth, und die Füße sind eben so gefärbt. Die Stirn .hat eine gelbe Makel, ist aber bey Varietäten unbemakelt.
Aufenthalt und Nutzen. Die Wespe fliegt im Junius, und ihre Larvewohnt in der Raupe des Flechtweidenspinners, kli. 8. Ziczac.
17. b. Die Afterraupen,Zehrwefpe. Ichneumon larvincola, Schar-
fenberg.
Kenn zeichen der Art. Wespe. Schwarz von Kopf und Vorderleib; dergestielte rostbraune Hinterleib ist an der Wurzel und am Hinterende tieffchwarz, uNd hatvier dergleichen Einschnitte.
Puppe. Kömmt aus einem graugelben, undurchsichtigen Blattwefpen-Tönn-chen, in dessen Inneren sie in einem eigenen durchsichtigen Tönnchen geruht hat.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Das Ausmaß dieser halb so langen, als die vorhergehende, und schmächtigen Zehrwefpebeträgt vier Linien. Ihre Flüge! haben bey frischen Stücken eine weißgelbe Wurzel, sindaber übrigens, wie bey allen, durchsichtig und schwarzaderig. Ihr glänzender Kopf, anwelchem der Mund und die Frcßspitze weißgelb sind, färbt sich nebst dem Vorderleib undden Fühlhörnern tiefschwarz. Der gestielte, rostbraune, schmale Hinterleib ist an derWurzel und am Hinterende tiefschwarz, und hat vier dergleichen Einschnitte. Die zweyPaar Vorderfüße sind bleichrostgelb; das letzte Paar aber ist an der Hüfte schwarz, an denSchenkeln rostbraun, an dem Knie weiß, an den Schienbeinen und Fußblättern etwasbraungrau.
Das 3i Linien messende, gelbgraue, undurchsichtige Puppentönnchen, aus welchemdie Wespe herauskömmt, rührt von der Blattwespen - Larve her, die zwar noch so vielKräfte gehabt, es zu verfertigen, gleich darauf aber zu Grunde gegangen ist. Denn wennman das Tönnchen aufschneidet, so findet man, außer den Spuren des darin liegendenKopfs der Blattwespen. Larve, auch izoch ein 3 Linien langes, durchsichtigweißes, glänzen-des Tönnchen, das fast noch dünner ist, als die Wespenflügel, und das eigentlich von derZehrwefpe» - Larve herrührt. Die Puppenruhe dauert i8 bis »9 Tage;
Aufenthalt. Die Zehrwefpe fliegt sowohl zu Ende des MayS, als im August.Im JuniuS wird von dem Weibchen in die Larve der Föhren . Blattwespe, Tenthr. pina-stri, em einzelnes Ey gebracht^ woraus unsere Zehrwefpen.Larve kömmt, und sich darin
Gggggg nährt,