D!t Zehrwespe, i. Dritte Familie. s?»
Ichneumon globatus Lin. 940. 74.
— — Fab. Ent. II. i88. 230.
— — Brahm I. 72. 238.
Degeer I- tab. 29. fig. iz. 14.
Kennzeichen der Art. Schwarz und sehe klein, mit rostfarbigen Füßen.Ihr seidenartiger, weißer, gemeinschaftlicher Cocon macht sie gleichfalls kenntlich.
Aufenthalt und Nutzen. Die Zehrwespe erscheint im May und in späternMonaten. Die Larve wohnt in den Raupen der Tagfalter, z. B. des Papilio Io, Cra-taegi und der Phalänen, und wenn sie zur Verwandlung reif ist, verläßt sie die ermatteteSchmetterlingsraupe, und verpuppt sich in großer Zahl in einem gemeinschaftlichen weißen,etwas runden, seiden» oder baumwvllenähnlichen Gehäuse, das der gemeine Mann hierzu Lande Seidenspinner snennt. Scopoli weist hier auf Rösels Werk, aber mitUnrecht.
3Z. Die zellensammelnden Zehrwespe. Ichneumon glomeratus , Lin.
Namen, Schriften und Nachwetsung der Abbildung.
Zotenbalg, zetlensamm.lnder Raupentödter.
Ichneumon glomeratus Lin. 940. 73.
— — Fab. Ent. 11 . 189. 231.
— — Brahms Zns. I. 239. 818.
D e q e e r I- tab. 16. fig. ü.
Rösel II- Wespen, tab. 3. fig. a. b. mit Vergrößerung.
Kennzeichen der Art. Zehrwespe. Stahlgrün, oder auch von stahl-blauem Vorder- und Hinterleib, rothen Augen und gelblichen Füßen.
Larve. Geselliglebend und gelblich von Farbe. — Sie ist nicht abgebildet.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Diese % unien messende Zehrwespe hat schmale Flügel, einen stahlblauen Vorder» undHinterleib, welcher letztere keinen äußern Bohrstachek hat. Die Augen sind roth, unddie kolbigen Fühlhörner an der Wurzel gelb, an der Spitze aber schwarz und etwaslang, Die Füße sind gelblich.
Die Larve ist eine gelbliche Made, und ihre Lebens- und Verwandlungsweisewie die der Puppen-Zehrwespe, Ichneumon puparum.
Aufenthalt und Nutzen. Im September als vollkommenes Jnsect. Dasunvollkommene lebt in den Phalänen.Puppen, am meisten in denen des gemeinen Kohl.falcers, Papilio Brallicae L., doch zuweilen auch und im Sommer 1824 fast eben sohäufig in denen deö Weißdornfalters Pap. Crataegi L. Die erwachsenen Larven krie-chen alsdenn aus der Raupe, spinnen sich in gelbe Tönnchen ein, und verbinden solchein Klümpchen zusammen. Man findet daher oft dergleichen gelbe Ktümpchen und dar-über eine Raupe hängen, die entweder schon todt, oder dem Tode nahe ist. Dies hat oftUnkundige auf den Gedanken gebracht, daß diese Tönnchen Eyer der darüber hängendenRaupen wären und zerstört werden müßten. Diese sind aber sorgfältig zu schonen.Reichsanzeiger von 1804. Seite 2206.
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