Die Baftardwespen.
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Kennzeichen der Art. Schwarz ; der Hinterleib ist an der Wurzel und denvier darauf folgenden Einfchnitten gelbbandirt; und die Flügel haben eine gelbe Randlinie,die öfters fehlt.
Beschreibung des vollkommenen InfectS. Das Ausmaß betragtnicht ganz ; Linien vom Kopf an bis zum Hinterende. Der schwarze Kopf ist an derStirne gelb, mit einer viereckigen schwarzen Mittekmakel. Der schwarze Vorderleib hatauf jeder Seite ein gelbes Strichelchen. Der Hinterleib ist an der Wurzel und den 4 dar-auf folgenden Einschnitten gelbbandirt oder gelbgeringelt, doch sind diese Ringel zuweilenunterbrochen. Die Flügel haben eine gelbe Randlinie, und 2 gelbe Puncte weiterhinten.
Aufenthalt. Auf Blumen und Hecken.
Zehnte Gattung.
Die Baftardwespen. Spheges, Lin. Sie heißen auch Afterraupentödter,Sandwcspen und bey manchen Schriftstellern, z. B. in Däzels Forstwissenschaft:Schlupfwespen; allein dieser letzte Name macht deshalb Verwirrung, weil er auch denschädlichen Blattwespen (Tentliredo L.), öesgktdjen den nützlichen Zehrrvespen(Ichneumon L.) gegeben wird, und lieber ganz eingehen könnte.
Kennzeichen der Gattung nach Linne'.
Das Maul hat Kinnladen mit keiner oder mit einer umgebogenen Zunge;die Fühlhörner haben io bis it Gelenke, der Legestachel ist verborgen.
Diese Jnsecten gleichen einigermaßen den Wespen und den Zehrwespen, sindtheils kaum so groß als eine Stubcnsiiege, theils größer als eine eigentliche Wespe(Yespa). Einige derselben haben die Gewohnheit, Löcher in den Sand zu scharren, umRaupen, Spinnen oder andere dergleichen Jnsecten, worein sie ihre Eyer . legen, zu ver-graben. Andere bedienen sich hiezu der Löcher in den hölzernen Wanden der Häuser, welchesie zuvor reinigen, mit Thon oder einer ähnlichen Materie ausfüttern, und wenn sie eingetödtetes Jnftct nebst ihrem eigrnen Ey hinein gelegt haben, ganz verkleistern. Diesermerkwürdige Naturtrieb ist eigentlich der zur ersten Familie unserer Gattung gehörigenTöpferbastardwcspe, Spliex figulus L. eigen, welche wir zu den schonenswerrhen ord»nen würden, weun es nicht mehrentheils lahm gebissene Spinnen, folglich nützliche In.secten waren, die sie ihren Eyern aufopfert. Noch andere legen ihre Nester unter derErde oder in den Spalten der Bäume an, wohin sie allerhand Raupen, Fliegen undandere ähnliche Jnfecren zusammen tragen, damit ihre Jungen gleich nach ihrem Aus.kriechen die nothwendige Nahrung finden. Es gibt auch einige, die sich von fetter Erdeordentliche Zellen machen.
Ihre fußlosen Larven sind den Bienenlarven oder Maden sehr ähnlich.
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