Die Goldwespe. 8y3
ben auch die Schild-, Scheiben, und Teller. Hormisse, Crabro peltatus, clypeatusund scutatus Fab.
Das Weibchen ist 6 \ Linien lang, und dem Männchen ähnlich. Der Unter,schied beruht darauf: i) Sind die Ringe der Fühlhörner gewöhnlich, und nicht schrau«benfürmig an einander gefügt. 2) Der Vorderleib hat da, wo das Männchen 2 Puncteführt, in der Mitte ein QueerstricheLchen. z) Die Patellen fehlen. 4) Die 5 Bindenfangen am ersten Gelenk des Hinterleibes an, da hingegen beym Männchen solche am zwey.ten anfangen. ;) Der Hinterleib endigt sich mit kerner gelben Endspitze.
Aufenthalt. Im Julius, auf verschiedenen Doldengewächsen. Sehr seltenin hiesigen Gegenden.
E i lf L e Gattung.
Die Goldwespe. Chrysis, Lin. Sie heißt auch Leimwespe, Lehmenwespe.
Gattungskennzeichen nach kinne".
Sie hat Kiefern oder Kinnladen ohne Rüssel, fadenförmige Fühlhörnermit zwölf Gliedern, einen gewölbten Hinterleib mit Scitcnschuppen; einen gezahntenhervorragenden Stachel, der Körper ist vergoldet.
Sie stellt den Raupen der Schmetterlinge und andern Jnsecten nach.
Ihre ohnfüßigen Larven nisten in den Wandlöchern, besonders die feuer«farbene Art.
Bey Herrn Hofrath Fabricius gehört diese Gattung ebenfalls unter die Pieza-ta, wie die vorigen, deren Ordnungskennzeichcn oben bey den Bkattwcspen angegeben wor.den sind. Die Kennzeichen der Gattung nach Fabricius sind: Die Gold-wespe, n. 147., Chrysis, hat eine vorragende Lippe, die an der Spitze häutig ist, undderen Kinnladen langer sind; die Fühlhörner sind fadenförmig.
Die Fabriciusischen Nebenkennzeichen sind: Die Goldwespe hateinen kleinen, unbehaarten, unebenen, ungerandeten, unruhigen Körper; der Kopf ist her-vorragend und seitwärts ausstehend, von der Lange des Brustrückens; die Augen sind groß,eyrund und stehen an der Seite; die nahe beissammenstehenden Fühlhörner sind mitten aufder Stirn befestigt; der Wirbel hat keine. Nebenaugen; der Brustrücken ist höckerig, ey-rund, hinterwärts zuweilen zweymal gezahnt; das Schildchen ragt hervor; der eyrunde,unebene, auf der Unterseite stäche Hinterleib sitzt fest an , und hat einen hervorstehendenRand und verborgenen verletzenden Stachel; die Flügel sind fast von einerley Länge; dieFüße sind kurz, stark, mit fünfgliederigen Fußblättecn. Die Farbe des JnsectS ist buntund sehr glänzend.
Zu Lin ne' 's Zeiten zählte man 7 Arten; Fabricius hat aber 22; woven wiefolgende bemerken werden, die ziemlich gemein sind.
1. Die