Die Ameisen.
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Aufenthalt. Sie hält sich vom März an, wo man sie unter Steinen findet,einzeln oder auch in größern Haufen in Wäldern und wo Grasplätze sind, auf Rainen unddergl., bey uns -en Sommer durch auf, und ist gemein.
5 . Die Rafen-Ameife. Formica caespitum, Lin.
Namen, Schriften und Nachweifung der Abbildung.
Formica caespitum Lin. 963. n. 11.
— — Fa b. Ent. II. 3^8-3^.
— — DrakmI- io. 36.
— — Sulzers abgekürzte rc. t. 17. f. 20 —22.
Kennzeichen der Art. Rostbraun, ins Schwärzliche fallend; mit einemzweyknotigen Stiel am Hinterleib und mit einem zweyzackigen Schildchen versehen.
Beschreibung des vollkommenen Jnfectö. Sie ist größer als dienachfolgende, von ungefähr bis 4 Linien Ausmaß. Der Körper ist rostbraun, die
Fühlhörner roth, und an der Spitze schwarz. Der Kopf ist breiter, als der sehr schmäch-tige Vorderleib. Statt des Schiidchenö sieht man 2 von einander stehende Zahne. Dereyrunde Hinterleib hängt durch 2 runde Stielglieder mit dem Vorderleib zusammen; dereine Stiel hac unten 2 Zähne. Die Füpe sind ziegelfarbig, und die wasserfarbigen, odervielmehr silberweißen Flügel sind mit keinem Puncte bezeichnet. Sie hat die Eigenschaftdeö Stechens nicht.
Aufenthalt. In allen Nord-Europaischen Ländern, auf dürren Wiesen unterdem Moose. Die Männchen und Weibchen halten im Monat August in der heißen Mit-tagszeit, wie die Phryganeen (Srinkfiiegen) in der freyen Luft ihre Schwärme. Da eswahrscheinlich die nämliche Art ist, die in den heißesten Juliustagen in unsern Häusern undKüchen sich einfindet: so ist noch nachzuholen, daß die geschlechtlosen ungefiügelten nur 1^ Li-nien, die geflügelten (d. i. die männlichen und weiblichen ) bey 4 Linien Ausmaß haben,ohne die Flügel, deren jeder allein auch 4 Linien Lange hat.
6. Die Hügel-Ameise. Formica tuberum, Fab.
Namen und Schriften.
Formica tubenim Fab. Ent. II. 358. 36.
Kennzeichen der Art. Gelbroth, mit einem schwarzen Kopf und einer der-gleichen Binde über den Hinterleib; der Stiel ist zweyknotig.
Beschreibung deö vollkommenen JnsectS. Diese 3 Linien messendeAmeise ist, wenn man den schwarzen Kopf auönimmt, durchaus ziegelfarbig oder bleich-roth; nur die Fühlhörner sind an der Spitze schwarz; der Kopf ist breiter, als der schmäch-tige Vorderleib, welcher nach hinten zweyzahnig ist, und durch einen zweyknotigen Stiel mitdem Hinterleib sich verbindet Letzterer hat einen verblichenen mattschwarzen Queerstreif.
Aufenthalt. Auf Wiesen in Deutschland und Schweden , nicht selten.
Kkkkkk -
Sechste