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es allmälig dazu, daß nunmehr die Glatt von den Schachenwiesen an biszu den Wänden (ca. 2500 Fuß vom Einkauf in den , Rhein entfernt)13,000 Fuß lang wieder in einem neuen, gesicherten Bette mit einerSohlenbreite von 60' fließt, und es steht in Aussicht, daß demnächst diewenigen noch unkorrigirten Stellen in plangemäßer Weise abgewuhrtwerden.
War man durch die eingetretenen ungünstigen Ereignisse genöthigtgewesen, die Korrektionsarbeiten bei Glattfelden einstweilen beiseite zusetzen, so glaubte man dagegen, numehr zu der eigentlichen Glattunter-nehmung, nämlich zu der Entwässerung des obern Glatthales vor-schreiten zu sollen.
Die Abtheilung von Hochfelden bis Oberglatt hinauf hätte für sichallein keiner Korrektion bedurft, weil hier das Thal enge ist und keineUeberschwemmungen vorkamen; allein es war wegen der Gegend zwischenMünchaltorf und Oberglatt nöthig, eine Vertiefung des Glattbettes vonHochfelden bis Oberglatt zu bewerkstelligen, um den Glattwasserspiegelauf die erforderliche Tiefe senken zu können. Zwischen Hochfelden undOberglatt befanden sich nebst mehreren Wäfferungswuhren sechs Mühlen,welche sämmtlich hätten gesenkt werden müssen. Die damit verbundenengroßen Kosten und die Rücksicht darauf, daß nur ein kleiner Theil der-selben den Grundeigcnthümern in diesem Bezirke aufgelegt werden dürfte,dagegen der weit größere auf Rechnung des obern flachen Thales gesetztwerden müßte, bewog die Kommission, auf möglichste Vereinfachung desProjektes Bedacht zu nehmen. Ine Jahre 1817 wurde der Mühlegewcrbzu Oberglatt feil geboten; man fand, durch die Schleifung der sämmt-lichen Wasserwerke dieses Gewerbes könne ein bedeutender Theil der zurSenkung der obern Glatt erforderlichen Tiefe gewonnen und zugleich dieunveränderte Beibehaltung der vier untersten Mühlen erzielt werden. DieRegierung ließ daher die Mühle ankaufen und noch im nämlichen Jahr1817 abbrechen. Das hierdurch gewonnene Gefäll genügte aber nochnicht für die Entwässerung des obern Thales, es mußte auch noch diezunächst unterhalb gelegene Hofstetter Mühle nebst deren Hinterwassergesenkt werden, eine Arbeit, die ebenso mühsam als kostspielig war.Während der Abbruch der Oberglatter Mühle auf Frk. 9800 a. W. zustehen kam, erforderten die Arbeiten bei und unterhalb der HofstetterMühle eine Ausgabe von Frk. 39,000 a. W.
So war die Glattunternehmung im Jahre 1818 bis an die Thal-ebene zwischen Oberglatt und Rümlaug vorgeschritten. Für den wettern