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vorigen Jahrhunderts eine von Morschach abhängige Orts-kaplanc!, und die älteste hölzerne Kirche in derselben solldie erste Pfarrkirche im K. Schwy; getvesen sein.
Nomerüraße, die, ein neuerbautes Landhaus, V 2 St.von Fraucnfeld, an der Straße von dieser Stadt nach Kon-stanz . Seinen Namen hat es von den hier noch vorhande-nen Spuren der Straße, welche von dem römischen Vito-dnrnni (über-Winterthur ) nach Ab Fines (Pfyn) führte.
Rvröwell , angenehmer Landsitz mit beträchtlichen Gü-tern an der Worblen, in der Pf. Völligen und im born.Stadtamt.
Röschen;, Pfarrdorf auf einer fruchtbaren, getreide-reichen Anhöhe , mit 280 Einw., im bern. Amt Delsberg .Ehedem war dieser Ort eine Zubehörde von Laufen, und zuAnfang des vorigen Jahrhunderts ein großer Meierhof. Jetzthat er aus eigenen Mitteln eine Pfründe gestiftet. Aus fal-schem Religionseifer und übertriebener Besorgniß, daß daSLesen der neutestamentlichen Bücher seinen Pfarrgenossen dieKöpfe verwirre, warf ein Pfarrer dieses Orts am Oster-samstag 1822 alle bei diesen gefundenen N. Testamente indas Osterfeuec, nach dem er zuvor die Einbände abgerissenund sie den Eigenthümern zurückgestellt hatte. Er wurdeunmittelbar darauf entsetzt.
Rösern, klc Thal mit einem Weiler, in der PfarreFcenkendörf und iM basel . Bcz. Liestall. Im Hintergründedieses Wiesenthälchcns liegt in stiller Verborgenheit, das alteSchauenburgerbad , 15lO F. n. M., über dem das Felsge-bilde der Schauenburgerfiuh 20'i0 F. ü. M. sich erhebt.
Rößlt, Weiß«, kl Häusergruppe in der Pf. See-berg , am Wege nach Langenthal, im bern . A. Wangen.
Rvielen, ein herrschaftliches Schloß mit einem Zoll-hause, einer Kapelle unk einigen Gebäuden an der Rhein -brücke der aarg. Stadt Kaiserstuhl, auf dem rechten Rhein -ufer. Bis durch den Lüneviller Frieden die bischöflich-con-stanzischen Besitzungen an Baden übergingen , bewohnte das-selbe ein bischöfl. Obervogt, dessen Gcbietskreise mit Ein-schränkungen auch Kaiserstuhl umfaßte. Dieser vormaligenBestimmung wegen trügt es jetzt den Namen Gasthaus zumSchloß Rötelen, ist schön erneuert und sehr gangbar ge-worden.
Nöteilbach, Pfarrgemeinde mit zerstr. .Häusern, ineinem ziemlich engen, langen Thalgrnnde, den Berge vonbeträchtlicher Höhe einfassen, im bern . A. Signau. Der zu-weilen ungestüme Rötenbach sammelt die aus den Bcrg-schlündc» der Gegend kommenden Bäche, und führt sie intzEggiwyl der Emmen zu. Oberhalb au einem Wuldbergrsteht einsam die Pfarrkirche , im Wiitzbrunnen geheißen, undwird für eine uralte Stiftung, auch für die Mnttcrküch«des ganzen Emmenthals gehalten. Dies Kirchspiel umfaßt 1173Seelen mit 3 Schulen. Auf der Egg und Oberay sind bis»kirchgenössig. Ursprünglich war Rötenbach eine Herrschaft, welcheAdrian von Vubenberg IstW der Stadt Bern verkaufte.Nach einer Kroniksage soll fein Name vo» einem feil.klickenEinfall abgeleitet worden sein, den die Grafen von Thier-