Flottille auf dem Bodensee sehr beschädiget. Die Munizipal- !-gemeinde zählt 125 Wohngebäude. i
Utzenstorf, große» Pfarrdorf von 151 Häusern und1200 meül ivohlhabenden Ein«v., «ch St. niederwärts vomSchlosse Landshut, im brrn. A. Fraubrunnen. Es hat eine iflachgelegens an trefflichen Aeckern und Wiesen reiche Feld-mark, die bisweilen durch Ueberschwemmungen der Emme :leidet, welche, in großer Windung von Alchenflühl, sie zumTheil bespült. Die Straße von Solothurn nach Burgdorf !
führt durch dieses Dorf, in dem eine Gerberei ist, deren' !
trefflich bearbeiteter Waare schon Ehrenpreise zuerkannt wor-den sind. Hier hatten die Landschceiber der vormaligenAemter Landshut und Fraubrunnen bis zur Revolution ihreWohnsitze, von welchen der Naturforscher G- S. Grüner(gest. 1778) sowohl als Sammler von Mineralien und alsnaturbistor. Schriftsteller sich bekannt gemacht. Die Pfarre zählt1791 Seelen micZSchulen, und umfaßt noch Wyler undZieli-bach, nebst dem Schlosse Landshut . 1764 stieg die Waffermaffe.der angeschwollenen Emme so hoch, daß sie in diesem Ortviele Getreidespeicher wegspülte und großen Schaden an denHäusern verursachte.
Utzikon, Bergdorfchen mit einer Schule, in der Pf.Hombrechtikon und dem zücch. A. Meilen.
Utzingen, auch Uyigen, Dorf, 2 St. von Bern ,vor der Revolution eine Twingherrschaft, zu welcher nocheinige kleine Dörfer gehörten, mit den ausgedehntesten Herr- tschaftliche» Gerechtigkeiten, als: zu richten bis ans Blut,dem Zehnten von Allem so wächst, Frohndiensten, ausschließ-liche Jagdgecechtigkeit u. v. a. m. Bor der Erbauung derStadt Bern war sie ein Lehen der mächtigen Grafen vonKchburg, und der Twiugherr von Utzingen war derselbenWaffenträger. Das Schloß ist ziemlich modern, Hot eine bedeu-tende Zubehöcde schöner Güter und einen ansehnlichen mit Bilt-säulengezierten Garren, und verräth einen geschmackvollen Land-sitz. Es ist eine Besitzung des Herrn Oberst Darelhoffer vonUtzingen, Oberamtmann zu Courtlary, und seit langer ZeitEigenthum dieser Familie.
Utzingen, auch Thurmatt, einige zerstr. Häuser !in der Urnec Pf. Altorf. !
u «Visen, auch Uh wiesen, Dorf mit einer alten 1
Filialkicche an der Straße von Schafhausen nach Winter- '
rhur, 1 St. von Schafhausen, im zürch. Amt AndclfiugcmEs ist zu Laufen pfarrgenöffig, und bildete vor der Revo-lution ein besonderes, zum Theil von Konstanz abhängigesAmt. Der rothe Wein, welcher in den ergiebigen Welir-bergen dieses sckönen durch beinahe städtische Wohnhäuserausgezeichneten Dorfes gezogen wird, ist von vorzüglicher Güte.
ll;n ach, B ezirk, im Kanton St. Gallen . Erliegttheils auf Bergen, theils neigt er sich von den Gebirgendes Toggenburgs zu den Seen von Zürich und Wallenstadtherab, und breitet sich in eine Ebene aus, an deren Endensich Wesen und Napperschweil befinden. Er wird von denKantonen Zürich undGlarus, und von den St. Gall. Bez.Obertoggenburg und Sargans begrenzt und zählt 4324 Ge- ibände, die 1822 in der Brandversicherung zu 2,117,700 st.