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Supplement-Band.
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ist, vielleicht die reichste des Kantons Bern . Das .kleine DorfTscbafiS, nahe bei der Stadt, ist hier kicchgenössig.

Neyruz , im Kanton Freibnrg, hat 2 Herrensitze, 1Kapelle, 1 Wirthhaus und 1 Schmiede, und liegt auf de»Straße von Freibnrg nach Romont , 2 Stunden von derHauptstadt,

NiklaUS/ St., besteht aus 15 Wohngeb. Die kleineBepnerschaar, die bei diesem Orte 1798 sümpfend fiel, hakt«eln französisches Armeekorps, das zum Angriff gegen Aav-berg bestimmt war, so lange aufgehalten, bis die Botschaftvon der Uebergabe Berns das Gefecht endete und dem beiFrieniSberg kantonirenden Zürcher - Kontingent es klar wer»den ließ , daß es von aller Verbindung abgeschnitten sel.

Ntdgll, Amt, begreift 1493 Wohngeb. mit einemAffekuranzwerth von 1,441,20!) Fr., 3 Schneide - und 17 Ge-treidemühlen, und 11,974 Einiv. , unter diesen 53 Maurer^177 Holz- und 41 Eisenarbriter; weiter 1467 Pferde, 294SKühe und Ochsen, wobei Füllen und Gustl auch gezählt sink.Das Armengut steigt auf 72,514 Fr,, und die Zahl der zubesteuernden Armen ist verhältnißmäßig nicht sehr bedeutend.

Nidarl, Stadt, besteht aus 82 Gebäuden und 52^Einw-, von welchen 6 Holz. und 4 Eisenarbeiker sind. S«hat ein obrigkeitliches Zollhaus, eine Brücke über die Zihl ,eine andere über einen Kanal, auf welchen die steinernenKugeln, die als Aierrathen auf die Pfeiler am Schutzgelände«gestellt sind, einst bei einer Belagerung des Schlosses, derenes mehrere hartnäckige ausgehalten hatte, von den Bernerngebraucht und mit dem Wurfzeuge auf die Burg geschleu-dert wurden. Lur Verschönerung dieses Orts und der Ge-gend ist in den neuern Zeiten durch Partikularen viel ge-than worden. Gegen den See hin hat man durch Erhöhungdes Erdreichs bedeutendes Land gewonnen, freundliche Häu-ser sind in der nähern Umgebung dem Boden entstanden.,und die Kapelle des seit einigen Jahren ausser dem Städt-chen angelegten Friedhofes, schmückt, ausser einigen schönenGlasmalereien, ein einfaches Denkmal ehelicher Zärtlichkeit.In Nidau ist eins wohlbesteiitc Schule, eine Schullehcer-Bibliothek für das Amt, eine Ersparnißkaffe und seit 1828eine neue Töchterschule in einem eigens dafür aufgeführtenneuen Gebäude, so wie eine zu gleicher Zeit gestiftete Stadt-Bibliothek. Als Viel in französischer Gewalt war, macht«tie Sand brücke, die über einen Kanal der Süs führt,die Grenze vom bern. Gebiete. Am 6. Jcnner 1831 besetzt«eine große Schaar freiheitslustiger, mit allerlei Waffen aus-gerüsteter Laudleute aus der Umgegend, mit Musikanten. <mder Spitze, die Stadt Nidau , um zu verhüten, daß di«Regierung mehr von ihren Truppen nach Nidau sende, umsie gegen das weit umher sich zusammenrottende Volk zagebrauchen.

Nidelnloch, das, eine merkwürdige Höhle auf demWrissensteln bei Solothurn, unweit von der Melkhlltte desSennhofeS, der Hintere Weiffenstein genannt. Der genial«Naturforscher, Pros. Hugi von Solothurn, hat dieselbeuntersucht auf einer freilich mühseligen Wanderung, die er,bald gehend bald kriechend, bis auf 1900 Fuß weit fortsetzt«,