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Supplement-Band.
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Sprachen in seiner Gewalt hatte. Der Pnrtciner To-be! trägt durch seine öfter« Erdschlipfe große Verwüstungennach dem tiefern Thal.

PII schlaf. Die Landschaft dieses Hochgerichts ist sichnickt überall an Schönheit und Fruchtbarkeit gleich. Sehrschön sind die Umgebungen vom Haupkort. Daselbst ist derWiesenbau vortrefflich, der Ackerbau nicht unbedeutend, fastüberall Waldung genug, mit vielen Heubergen und gutenWeiden. Der Puschlafersee ist einer der schönsten, reichan delikaten Fischen, wie das Landwasser , der Poschla-vino, welcher sich in denselben ergießt, wieder aus ihmheraustritt, und 'sich nicht weit unter Tiran durch einihm neugsgrabenes Bett mit der Adda vereinigt. Die Ka-tholiken stehe» unter dem Bischof von Como . Die beidenreformirten Pfarrer zu Puschlaf und Lrüs gehören zumOber-Eugadiner Collagen». Puschlaf hat iu seinem Ge-richtswesen viel Eigenes.

Puschlaf/ Flecken. Hier wird im Oktober ein be-deutender KantonSviehmarkt gehalten; auch wohnen hiersehr reiche Partikularen» Jeder Religionskheil hat eine eigeneKirche; die Katholiken ein kostbar geziertes Oratorium, unddie Protestanten ein neues, geräumiges und bequemes Schul-uud Pfarrhaus. Die Volkskultuc ist hier in rühmlichemFortichreiten. In der Schule arbeiten 4 wohlunterrichteteLehrer und die hiezu erforderlichen Geldmittel werdendurch freiwillige Beiträge hergeschoffen, und hinreichendeFonds zum Fortbestand gestiftet. Zu Erweiterung des Fried-hofs und Erbauung eines Hauses zu Bewachung der Leichenbis zu ihrer Bestattung, hat eine Menschenfreundin ein an-sehnliches Geschenk gemacht. Der Aipenpaß über den Ber-nina, bis jetzt ein Seufzerweg für Pferde und Fußgänger,soll nun besser eingerichtet und in eine fahrbare Straßeverwandelt werden. Bereits ist eine Stcaßenlänge von einerStunde von gemeinnützige» Puschlafern auf eigene Kostenerbaut worden. St. Maria und Sc. Peter, beides Inder Nähe von Puschlaf,, bieten genußreiche Aussichten dar.Oberhalb letzten», nur Naher am Berg, sind noch Trümmervom Schloße Oligati sichtbar. ,

Putz/ Ober- und Unter. Beide Weiler enthalten15 Häuser mit 86 Seelen. Als im I. 1622 die Umwoh-ner der Burg Kaste ls die Mißhandlungen der Baldironi-schen Kriegskurchte nicht länger ertragen mochten, verjagtensie, aller Waffen beraubt, nur mit grünen Prügeln bewehrt,diese aus allen Dörfern, und schloffen vom 13. -- tb. Aprilein ganzes Fähnlein derselben in dieser Burg ein, daß sieaus Hunger am 16 . kapitulirten und den Belagerern ihreSchießgewehre abgeben mußten, worauf sie über die Land-marchen geführt, das Schloß aber gebrochen wurde.

Q.

Quinten liegt ungefähr auf dem halben Wege der

Fahrt von Wesen nach Wallen,ladt. Jy der Felseukette überdiesem Dorfe wohnt der große, hier sehr gefurchtere Läm-mergeier.

uellen/ periodische/ oder natürliche Hy-