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chem jedoch (wie irrig berichtet worden) keine Viehmärktegehalten werden, zählt 2389 Kirchgsnossen. Das Reichen-dachthal zieht sich östlich, t V2 St, lang, gegen die H260F. li. M. erhabene Wetterlatte, und enthält viele Ge-höfte und Alpen ,
Reichcnbach-Fall/ der. Der Reichenbach ent-springt am Schwarzhorn, 7270 F, li, M,, nimmt bei denSennhütten Schwarzwald den Echeideggbach, und beidenen von Breiten matt den Roslauibach in sich auf, undbildet vom Zwirgi zwiscben Schmgel und Burghorn (7340F,) herab fünf, prächtige Fälle, von welchen der untere, derdritte und der zweite die sshenswürdigsten sind. Man ver-nimmt sein Getöse stundenweit.
Reichrnburg enthält 100 Wohngeb., 1 Schmiede,2 Schneide- und 2 Getreidemühlen.
Reichlingen begreift in 26 Häusern 22 Familien.
Reidenbkch. Bei diesem bern.Orl öffnet sich west-lich das 1 St. lange, nach der rauhen, durch ihre Stalak-titenhöhlcn bekannten Wallopalp aufsteigende Seitenthaldieses Namens, in welchem an der Stelle, in der KluSgenannt, ein Steinkohlenlager von. 1 Fuß Mächtigkeit zuTage geht, das ausgebeutet wird, und in welchem manhübsche versteinerte Muscheln findet.
Rotg 0 ldswyl, Dorf, und mit ihm dir OrtschaftenAyfen und Bubendorf in dem nach ihm sich nennendenThale , hielten in den neuesten Baseler Wirren zur Stadr-partci. Schon darüber erbittert, aber noch mehr aufgebrachtdurch die Gerüchts von Ueberfällen, die. aus diesem Thals,und namentlich von Reigoldswyl, wo sich fortwährend Offi-ziere von Bafel aushielten, geschehen sollten, rückten die Land-schäftler, 1000 Mann stark, am 16. Hcrbstmonat 1831 indasselbe ein, um sich vor den Ueberfällen seiner Bewohnerz» sichern. Es lief nicht ganz ohne Blutvergießen ah; nochgrößere Unordnungen verhinderten einzig die Lahingekommc-nen eiksgen. Kommiffarien Mura-lt von Zürich und S.id-ler von Zug.
Reittäch./ auch Rynach/ zahlt 278 Häuser, 4 Schmie-den, 1 Schneids, und 2 Getreidemühlen, nebst einem neuerbauten Armenhaus, in welchem auch eine Pflegeanffaltfür arme Waisen eingerichtet ist, und 260.7 Einw. Dashiesige große Gctreidewagazin wurde im I. 1829 von der.Regierung der Gemeinde zu einem Schul- und Gemeinde-haus käuflich abgetreten. In die Pfarre Reinach gehörenLeimvach, Menziken , Bein.wyl, Burg; in die Zi-vilgemeinde E i ch e n, ein Dorschen am westlichen, und Höh-lenweg, ein Weiler am südlichen Fuße des Hombergs.Letzterer gewährt eine prächtige Aussicht auf das mit zahl-losen Häusern besäete Tba! von Neinach und Pfäfsikon , aufden Hallwpler- und Baldeckersce und das Zwischengelände,auf die Gebirge von Glarus, Schwyz , Uri und Unterwalden,aus denen der Rigi und PllakuS sehr schön in den Voc-grund treten.
Reisch en, Rascheitt/ Dörfchen mit einer kl. Kirche,die eine Fsiial von Zillis ist, im Schamserthal und bünd-Gcausnbund. In der Nähe steht die Schloßruine von Ha-