28_ Lackmen und Instrumenten _—^
Durch diese Anmerkung hoffe ich wird nun die Beschaffenheit des Regulators sich deutlichgreifen lassen, in so ferne er bey einem einfachen Schafte angebracht wird. Das übrige wefden wir der nun folgenden Beschreibung des ganzen Werkes kig. i. beyfügen, wo wir alMdie Anmerkungen am gehörigen Orte unter den Text fetzen, und zum Unterschiede mit einem * ^zeichnen wollen. Folget also
Beschreibung der Perspektivischen Vorstellung des Druckwerk
so ekurckmaim erfunden.
LALL Jsi das grosse Gerüste dessen Eck Seulen unter den Knöpfen aber, bis an^°kleinere Gerüst muffen gerückt werden, damit der Queerbalke m die dreyfache Last so aufkleinern Queerholze b t, ruhet möge tragen helfen. Man hat solches hinaus gerückt, damit ^übrigen Theile dadurch nicht verdecket würden.
bb Ist das kleinere Gerüste, in welchem die verschlossenen metallenen Pfannen au/treffen sind, in denen die gedreheten Zapfen der horizontal Wellen gehen.
o e Die Träger des Rades und anderer dabey liegende Theile. .
ä 6 Die beweglichen Kämpfe, deren eingeseifte Stäbe zwischen die Kämmen ^Kamm-Rades passen.
* Man muß sich hier die beweglichen Kämpfe etwas anders vorstellen, als voMda solche einen unbeweglichen an eben der Axe links und rechts drehen sollten. Hier brauchdieselben nur einerley Bewegung zu haben, weil auf der andern Seite noch einer liegt, weEdem dadurch bewegten Kumpfe k die gegenseitige Bewegung mittheilet- Weil aber doch ^se vier Kämpfe wie gleich folgen wird, vermittelst der Stern-Räder 8 den unbeweglichen KuEK links und rechts drehen, so muß der Kumpf cl mit den»Etern,Rade 8 zugleich in einen stchen Stand gesezet werden, daß jener nicht mehr in das Kamm-Rad, und dieses nicht mehr'den Kumpf k eingreifet, wenn sie nicht arbeiten sollen: es müssen also dieselben mit ihrengen Axen durch den Regulator zugleich aus und ein geschoben werden. Der Kumpf 6 undStern - Rad 8 sind also an der Axe unbeweglich befestiget, die Axe selbst aber muß mit ih"1von dem Regulator hin und wieder geschoben werden. Man kann aber die Sache noch /eine andere Art einrichten und man sollte aus der Figur fast Wessen, daß dieses die Mein""des Erfinders sey. Man lasset nemlich die Axe nebst dem Stern-Rade 8 in einer Stelle lie/und machet blos den Kumpf 6 an der Axe beweglich, entweder vermittelst einer Hülse, oder »esmittelst des viereckichten metallenen Klotzes 5 an welchem der Kumpf durch den Regulator ^und wieder geschoben wird, daß die Kämmen bald in ihn eingreifen bald aber nicht-
diese Art behalt man die Stocke in dem Hintern Kumpfe, (der auch bey dieser Einrichtung ^Tnllig seyn kann) von grösserer Länge, und das Stern-Rad greifet beständig in denselben e""nur daß es das Kamm-Rad nicht aufhalten kann, weil der Kumpf 6 ausgeschoben ist.
eee. Der Regulator, welcher sich vor und rückwärts in einem Zirkel beweget, Ohe davon kitz. r und z. t
* Wie der Regulator eine Zirkular Bewegung habe, kann ich nicht begreifen Eder vorgesetzten Anmerkung wo ich meines Trachtens die ganze Beschaffenheit desselben deut""auseinander gesetzet habe, giebt solcher zwar der Maschine diese Bewegung, der vornehm,Theil desselben aber, oder der Riegel, wird blos hin und wieder geschoben. Ich wenig/ ,kann mir me^Sache nicht änderst vorstellen, als ich sie vorgetragen habe. Findet aberjem" -
nemltch wte gleich m der Beschreibung folgen wird, und sich aus dem Anblicke der Figur SUschließen lasset, auf der andern Seite eben ein solches Kamm,Rad mit seinem Zugehör sich Adet als auf dieser, so muß auch daselbst ein Riegel angebracht werden, der die beyden dastst,^befindlichen Kumpfe Wechsels weise aus und ein schiebet. Die Beschaffenheit wie die Maff „wircken soll, muß uns aber die Anleitung geben, was etwann auf beyder Seiten besonderesbeobachten seyn mochte. Der Kumpf k soll durch die beyden Stern-Räder 8 und 8 die in Agreifen, Wechsels weise rechts und links gedrehet werden. Wenn also das eine von denft^swirket so muß das andere muffig gehen. Hieraus folget daß durch den Riegel der eine K"U6 zwischen die Kämmen kommen muffe, wenn der auf der hier abgekehrten Seite ausgeftv^wird. Es müssen daher die zwey Riegel auf beyden Seiten verschiedene Bewegung h^lWenn der eine rechts gehet, muß der andere zu gleicher Zeit links geschoben werden , d". ^die über Ecke stehenden Kämpfe und Stern - Räder zugleich wircken und müssg gehen.durch erflehet man nun, daß man nichts als den Pflock in derAxe, welcher den Riegel Wzu verändern habe, und, daß man dieselben einander entgegen einsetzen müsse, wenn dA .xlaufwärts stehet so muß der andere Herunterwatts stehen. Die Befestigung der beydenan ihren Riegelbandern ist willkührlich , und wir halten vor unnvthig dadurch diese ohn^weittäuftige Anmerkung noch mehr zu vergrösserm , ^ ..
k f Der starke Klotz , welcher an dem Schafte bey dem Kumpfe befestiget ist,den beweglichen Kumpf aufhast wenn das eine Ende des Regulators gegen ihn kommet. Adurch wird derselbe zwey Revolutionen hindurch ausser Arbeit geseher. Nach diesem erE ^