Buch 
Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
Entstehung
JPEG-Download
 

Sammlung

- - -- — -W. W .. l A ^ '

Elk-- s-hmd ^ x,... ,0.

I'sb. X X.

Ua/cMs/>or^Fs/r> L

he» Marmor zu poliren.

erfunden

durch äe konsjeLN.

8ec. äes.

Tk? ^.'Egende Flache, welche auf vier wohl verbundenen Balken ruhet--R. fcUll ausgeh^ u dikser Fläche ist ein recht winklicht länglichtes Vier. ck, und wird derge- i^sck.r.r.Walr-> 6 »!^" ' daß eine Marmor Tafel von eben der Figur darinnen liegen kann. > 720 .

Ende 0 Q ?sU Theile ^6 ist ein Gerüst, welches eine Walze Lk kraget. An dieser ^

rhesm^»« st ein Kloben festiget, anderen Enden X. Seile angemachet sind. An dem niedrigenterei,^ - legder Rolle O, in der Mitte befestiget. Über das Stück Marmor, wel-komm, verbunden s,^' Man eine andere Fläche M L., welche aus starken Bretern, so wohl un-Äek ^--1 . ."vchexbestehet. Die Fläche, welche unmittelbar auf den Stein zu liegen

ten, vatelne„^?'r, z rc. eingetheilet, welche gleich weit von einander entfernet sind.

rizo,,^, "vstsvl Uin ^'che Neigung zum nieder steigen, wird aber durch die Seile , I gehal-

den Stift, ^Malze laufen, und an derselben befestiget sind. Bey ^ ist ein Hü-

den vertical stehen-

sen'^sttinder ^ schiefliegende Fläche aufhält, wenn er an de!

über der Rolle c;, ststvssek. Die obere Fläche wird durch das Gewicht k gezogen ,des-

läuft?

derlei Weil der

befestig"/ länglichke ^vr mit Sand abgeschliffen wird, so schneidet man

let >!M sie m den Fächern von Marmor kidil, welche in die Fächer OK paffen, undbnde >Ü. an di? 2 , z rc. Man beschweret ferner die obere Fläche, und stel-

Kehen den Wee» ^ vlje. Wenn nun diese an den Seilen X ziehen, daß das

schall ^ durch den ft-Mx machet, so muß die obere Fläche von » nach ^ heraufUntern e h? .stehet di»? verrical Stift aufgehalten wird. Lassen sie nun die HebelArt Stift aufg^'b Fläche eben diesen Weeg wieder nieder, bis sie durch den

vtan »,?.er diese Maschinisten wird. Man wird leicht wahrnehmen können, daß die§ehet ^ PfghftMket, eine grosse Aehnlichkeit mit derjenigen hat, mit welcher

u>ch wieder'geschrvindi^vimelt, weil man nur immer Wechsels weise das Seil an-der z,.»!st geschiehet dieses h.» uachläffet. Dadurch gehet die Fläche immer auf und ab,veyer, «och durch das geschwinder, weil sie ausser ihrer natürlichen Neigung nie-„ ^ewjch^ k gezogen wird.

und ^-Unter dieser Arbeit m,,k ,

^erg^ 5 std auf die Tafel /ine dritte Person sich damit beschäftigen, daß sie Wasser! ' r rx" Ue einen grössern feilet, welche geschliffen wird, weil nun jeder Theil der?ur nn.'M'so folget daraus ^stm durchläuft, als der Platz zwischen zweyen Fächern^Mei», ^afel allenthalben ^uß diese langlichten Stücken Marmor in den FächernAvr Bimsstein, Meisten werden. Man endiget das Marmor poliren ins-2 >e Taf« " und solche an n/ann also davon eben solche Stücke, als von dem Mar-l genugsam 6bgeschljff^,stder Marmor Stücke und des Sandes brauchen, wenn

3

I'sb. XXk.