InKrumemen- Sammlung.
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^henOefen anzutteffen, wo eiserne Canonen sollen gegossen werden, weil man bey denselben liefe
Drüben unter dem Heerde derselben machen muß. Vermittelst dieser neuen Erfindung kann manOen Heerd eines Schmelz-Ofens so hoch anlegen als man will, weil es leicht ist den Wind durch hol-Ane uns lederne Rohren aüenkhalten hinzuleittn. Dieser Vortheil kann bey den gewöhnlichenBalgen, nicht so leicht erhalten werben.
, Ferner kann dieses nicht für einen geringen Vortheil gerechnet werden, den diese Erfindungfahret, daß sie sehr leicht können verfertiget werden. Ein jeder Zimmermann ist bey dem erstenAnsehen im Stande, die ganze Maschine zu machen, und jeden Theil leicht auszubessern, ohne daßgrosse Unkosten machet. Wollte man die Glocken von gegossenen Eisen machen, so würden sie^le Zeiten hindurch dauren, und wenn man sie stark gösse, brauchte man unten gar kein GewichteLindas Wasser zu ziehen. Man kann sie auch mit Bley überziehen, oder aus dünnem Kupfer ar-beiten lassen, da sie denn oben einen dicken dleyernen Reifen bekommen müssen, damit sie untersinken.'^ . Ihre Gestalt brauchet eben nicht von der Beschaffenheit zu seyn, als in der Figur ausgedrü-ckt ist. Wenn man sie nicht mit eisernen Reifen beschlagen will, so können sie auch wohl viereckicht,Ayeckicht oder von jeder andern Figur gemacht werden, wenn sie nur oben und unten die gehörige<veike bekommen. Wenn man sie von Holze machet, so muß man oben rings um den Deckel einenAas hohen Rand lassen, damit man so viel Steine oder bleyerne Gewichte darauf legen kann, als^fordere werden, wenn sie gerade untersinken sollen, wenn man sie ins Wasser lässet.
^ Wenn wir endlich die Unkosten betrachten welche die gewöhnlichen Blase-Bälge mit ihremMrsserrade und übrigem Angehöre erfordern, und vergleichen dieselben mit den Kosten bey meinerAfindung, so werden wir,einen sehr merklichen Unterschied wahrnehmen, wenn wir auch das nichtAnen was die Blasebalgs im Stande zu erhalten erfordert wird. Ehe ich schliesse muß ich nochAriern, daß der Wind bey diesen Wasserbalgen ausgleiche Art, als bey den gewöhnlichen regieretA gemässlget wird, daß man nehmlich mehr oder weniger Wasser in die schiefen Kästen laufen läs-
H welches durch einen Vorsatz ir " ' . "' ' "
Halten werden.
in der Rinne, wodurch dieses Wasser hergeleitet wird leicht kana
Amnerkuna des Übersetzers.
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Mn oder wohl gar vernichten könnte. Ich glaube nehmlich, daß in dem Anfange der lederner,Schläuche ebenfalls Ventile oder Klappen nöthig seyen, welche sich gegen den Ofen zu öffnen undfEgen die Macken Verschlüssen, zu dem Ende mästen an die Glocken kurze Röhren gemacht werden,welchen man diese Klappen anbrächte, und diese könnten zugleich dienen die gedachten SchlaucheMv besser an den Glocken zu befestigen. Meine Ursachen warum ich einen solchen Zusatz für nöthigUte, sind diese. Wenn die Glocke in die Höhe gezogen wird, so sucht paLWaffer wieder zumMeile aus derselben heraus zu treten, wenn ein anderer Körper die Stelle desselben einnehmen kann.setzet man nun die ledernen Schläuche bleiben frey offen, so kann dieLuft, welche in denselben be-Milch jst, ohne alle Verhinderung, in die Glocke treten, und hingegen die äussere Luft muß erst dasAnkil öffnen, ehe sie hinein dringen kann. Es wird also viel eher die Luft aus dem Schlauche, derUiernen Röhre und demOftn zurücke treten, als die äussere durch das Ventil in dieGlocke dringen,Wenigstens wird beydes zugleich geschehen. Weil nun aber die Lust indem Ofen durch die Hitze sehr^dünner ist, so kann solche in dem Anblasen des Feuers bey weiten die Wirkung nicht thun, wennA wieder in den Ofen zurücke getrieben wird, als die äussere frische Luft, welche dergleichen Verdün-noch nicht erlitten hat. Machet man aber an diese Schläuche ebenfalls ein Ventil, wie wieMerfordert haben, so schlieft sich solches, wenn die Glocke in die Hohe gehet, dadurch aber wird derM in dem Schlauche das Zurücktreten verwehret, und die innere Höhle der Glocke wird MitlautesÄscher Luft gefüllet, welche durch die Klappe an dem Deckel von aussen hinein treten muß, undwel-'wAnblasung des Feuers weit bessere Wirkung hak. Ferner wollen wir erinnern, daß die leder-. A Schläuche nebst der hölzernen Röhre, wodurch der Wind in den Ofen getrieben wird nicht all-cAng ftyn dürft. Je mehrere Luft soll in Bewegung geseher werden, desto geringer wird diese Be-rgung, und desto kleiner istauch s^ Wirkung, welche daher erfolgen soll. Je länger aber derist durch welchen der Wind geleitet muß werden, desto mehr enthält er auch Luft. Es ift aberM nicht nöthig, daß die Glocken eben in elnen Teich, oder Fluß gesenket werden, sondern es könnenpaar Gruben, welche man aus eben der Röhre gefüllek hat, wodurch die Maschine in Bewegung^letzet wird, eben die Dunste leisten. i
«.^.Endlich müssen wir noch gedenken, daß uns dieArt derBeschweerung, welche der VerfasserAAlet hat die Glocken unter das Wasser zu drücken nicht allzubequem vorkomme. Je höher der«/'"klpunct der Schweere bey einem solchen Gefasst so untergetauchet werden soll, stehet desto un-^ fiin Stand und desto leichter kann solches durch die geringste Ursache auf die Seite ge-han'/.l werden. Beschwertet man aber diese Glocken durch darauf gelegte Gewichte, oder über-yg^nurch etwas das an derselben zuoberststehet/ so wird der Mitte lpunek derSchweere dadurchdur^Mer gebracht, als er bereits stehet, und die Gefasst noch unbeständiger gemacher, daß sie alsoftgtt^seringste Ursache können auf die Seite geleget werden, daß dieLuft unten heraus gehet, ayha» ^nß sie sollte in die Rohren getrieben werden. Wenn man also diese Erfindung nutzen will, so"W darauf zu denftn, daß die Glocken unten am meisten beschweerer werden, welches durch
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