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Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
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Sammlung.

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Atveerer wird, als das andere Damit man nun das Gleichgewichte herstelle, so lochet man in

^ einen bleyernen Ring an. , ^

- In C und o zeiget sich der Verticaldurchschnitt der beyden Gefasse 6» O ausderXXXl^a-°^e. Diese Gefässe haben ein wenig über der Mitte ihrer gerade aufstehenden Seitenwände ein-s^ksgehende Spitzen, welche ohngefehr ejne Linie lang sind, und die man ein wenig stumpf geschlif-^hqr. Das Wasser womit man diese Gefasse füllet, wird vermittelst der zweyen Röhren o o ver-

,, Das Wasser womit man diese Gefasse füllet, wird vermittelst der zweyen Röhren-

MZet, deren Ende an diese Gefasse angelHcher sind, wo die geraden Wände derselben mit den schief-Wenden, welche eine abgekürzte Pyramide vorstellen, zusammen hangen. Es wäre nur eine RöhreEichend, von zweyen aber werden die Gefässe besser gehalten.

W Die Flaschen ob und oe haben oben einen Diameter, welcher umidrey bis vier Linken kleiner^ als die viereckichten Gefässe L.o. damit sie frey zwischen den Spitzen derselben schwimmen kon-Ihre Höhe bis an den Rand des gewölbten Deckels ist ohngefehr um zwey Zolle kleiner, alsTiefe derGefässe L,l). Der Deckel selbst wird so flach gemachet, als es siyn kann, doch darfM Wasser nicht über denselben gehen. Die Flaschen müssen so wohl verkochet werden, daß keinMpfen Wasser hineinbringen kann. Damit man von dieser unumgänglich nothwendigen Be-Äsung recht versichert seyn möge, so muß man sie nach dem verzinnen wohl durchsehen, ehe noch die^ckel darauf gemachet werden.

^. Wenn die Deckel darauf sind, so füllet man den Canal mit Wasser, und setzet die FlaschenMtn. Damit sie gerade schwimmen, so wirft man durch ein kleines Loch in ihrem Deckel Vogel-U hinein, und verstopfet das Loch mit einem Stöpsel von Wachs. Ich habe diese Art die^weere der Flaschen zu vermehren erwählet, weil man dadurch allezeit erhalten kann, daß sie gera-

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U die andere kommt. Dieses gienge'äber Mchlan,' w'en/man sie mit einemflüssgen Cörper be-

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A schwimmen, wenn die Flaschen auch Beulen bekommen öder sonst ein Zufall solches verhindert,dieser darf man die Flaschen nur ein wenig schütteln, daß das überfiümge Bley von einer Seite

Leeret hätte. Wenn die Flaschen um einer oder der andern Ursache willen nicht gerade schwim-M wollen, so darf man nur noch einiges Bley hineinwerffen, damit sie sich tiefer eintauchen. Das?cherohr ^L, welches an den Deckeln ob, oc. der Flaschen befestiget ist, muß wie wir bereits er-

?E der Schweere seyn möge, und damit sie' demjenigen wiederstehen mögen, was sie verhindern könn-

Sttade zu schwimmen.

k Wenn das Seherotzr auf den Deckeln der Flaschen ob. oe soll befestiget werden, so versu-^wan solches aufdieselden zu legen, damit man die Orte finden möge, wo man die halben Mon-x?soll anlöchen lassen, welche unter denBuchstaben und 6, oder noch deutlicher in der achten Fi-Nlu sehen sind. Diese halben Monden haben einen Spalt einer Linie breit, welcher so tief gehet,>Min Ende nur etliche Linien weit von dem oberstenRande derDeckel abstehet. Nichtweirvon"cn angekocheten halbenMonden sind die Löcher wodurch man denVogeldunst in dieFlaschen wirft.r.j Wenn die HalbenMonden angelöthet sind, und das Seherohr darauf geleget ist, rucket manhMnde L so weit hervor,als nöthig ist,das Auge an das Augenglaß zu bringen., Siehet man nun,

hMurch dieseLage die Flaschennicht gehindert werden,gerade Mischenden einwärts gehenden Spi-Zuschwimmen, so zeichnet man, wo die vierSpalten der HalbenMonden an demselben zu liegeni^Aen, und löthet daselbst die Stützen 7 an, welche willig in die Spalten bis auf ihr Ende gehen,2 das Seherohr gleich tragen, so daß es einige Linien von der untersten Höhle der HalbenMondendachet. Das untere Ende dieser Stücken wird etwas rund gesellet, und die Spalten selbst wer-M W einer zarten Feile innwendig glat gearbeitet. Die Stützen dienen darzu, daß das Sehe-vr über den Flaschen immer in einerley Lage bleibet.

kj,. Ehe ich dasjenige vollends erkläre, was zur Vollkommenheit dieser Wasserwage erfordert^ will ich erst ihr Fußgestelle beschreiben.

k ^ ist ein Abschnitt von einer Kugel, welcher aus Ulmenbaumen oder einem andern festen Hol-„furchet ist, so sich recht glatt arbeiten lässet. Unter diesem Abschnitte oder vielmehr auf seiner ebe--Vä^ile, deren Diameter nicht grosser seyn darf, als die Höhe des Canals, werden drey eiserne

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tragen. Es ist nicht vorkraglich die Stöcke unten Mit Eisen beschlagen zu lassen,dhWenn man dieses Gestelle ohngefehr Horizontal gerichtet hat, welches geschiehet indem manltzjDknFuß etwas näher oder weiter rücket, so legt man dieUnterlage desCanals L8k darauf,deg ^bestehet aus einem Brett welches ohngefehr zwey Zolle dicke, und so breit ist, als der DiameterWittes der Kugel Der Grundriß L8 k und der Aufriß 6 rLrtt zeigen, wie diesesM "Llssß geschnitten werden. Es werden nehmlich die Quadrate L, k oder 6, Ul dergestalt her-dky^Anitten, daß die Gefasse L, O bis an den Reifen 0 c> darein passen. Die Seiten dieser Qua-Se an den beyden Enden der Unterlage liegen,werden mir Eisen beschlagen, wie man in derdie Un.. ^beiie sehen kann, nicht sowohl um der Festigkeit willen, als vielmehr deswegen, damit m<m"Mage nicht länger machen dürfe, als der Canal ist.vlHtn-^gn siehet aus dem Aufrisse weiter, daß diese Unterlage auch dadurch leichter gemachet ist/S»d-w"'?ber Mitte die Holung r Lr herausgeschnitten hat, welche so riefist, daß sich nur ihr Rani)"Mbenen Abschnitte der Kugel Ki reiben kann. Dadurch erhält man, baß sich das Jnstru-

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