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Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
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^lackinen und Instrumenten

niges Viereck herunter ziehen möge, so muß er auf solche Art gemacher werden, daß er in ^Plättlein verborgen bleibe, und nicht eher heraus gehen könne, bis er dem untern Fenster gE^rase gegen über stehet; ingleichen daß er wieder hinein krerre, so bald er das nebenstehendeum ein Viereck herunter gerückee hak. Es sind zwey Stücke, wodurch dieses bewirket ^Das erste bestehet darinnen, baß an dem Haacken eine Feder du befestiget ist, welche ihnb^treibet. Das andere aber, daß die Durchbrechung der Scheidewände zwischen den beweSM,Plattlein bey der Verschiebung dem Haacken Platz vergönnet, heraus zu kielten, und in diene des Nsben-Pläktleins zu greifen, dieses aber blos an dem Orte, wo sie unterbrochen sind.hingegen diese Scheidewände in einem fortgehen, da bleibet derHaacke verstecket, und kann diesne nicht fassen. ,

Wenn man sich dieser Maschine bedienen will, so fetzet man die Spitze eines Stiftes, i«Schlitz zur rechten Hand einer von den Zahlen, weiche zwischen diesen Schlitzen verzeichnetund fasset damit die eingestochene Queer-Linie des darunten befindlichen PlättleinS zwischen EAZahlen- Man führet damit das gedachte untere Plättlein herunter bis der Stift unten imtze anstehet. Wenn dieses geschehen ist, so wird eine gewisse Zahl in einem von den beydenstern auf diesem Plattlern erscheinen. Das untere Fenster aber gehöret zum addiren undpliciren, das obere hingegen zum subtrahiern.

Wenn manz. E- die Zahl 8 haben will, so führet man solche in das Fenster, wie wir be ^gesaget haben. Will man nun dazu 7 addiren, so siehet man statt der verlangten Zahl i',, Äder andern Ordnung, unter der ersten aber nichts. Man lasset also die Spitze des Stiftes«'^,mr Queer-Linie und schiebet solchen hinausbis er oben in dem Schlitze anstehet, und dadie Zahl s unter der ersten Ordnung. Man muß ausgleiche Weise allezeit wieder in diereu, so oft in dem Fenster ein leerer Platz oder auch eine 0 erscheinet, wenn man das beE^,Plättlein, so weit herunter geführek hat, als es möglich ist. Wenn man sudtrahiren will, !^>lman die Zahl von weicher soll abgezogen werden, z. E. irz in das obere Fenster.nun davon z. E. .Z4 soll weggenommen werden, so sitzet man den Stift neben die <i« ,strn Ordnung, und schiebet das Plättlein herunter, hernach neben die z der andern Ock" /und thut damit ein gleiches, so verwandelt sich die Zahl 1 rz in dem Fenster in 89.

Es ist aber zu merken, daß, wenn eine vderrnchr-re 0 in der Zahl vorkommen, vonman abziehen muß, man eine Einheit von derjenigen Zahl in dem Unterschiede wegnehme«" ßwelche von der Stelle der s gegen die linke stehet. Man ftll z. E. 92 von 15s avzEFgiebt die Maschine 68 an stark der 58, man muß also eine Einheit von der 6 nehmen/^in der andern Ordnung, oder vor der 0 in 152 stehet. Eden dieses hat man zu thuu rvu jAder gedachten Zahl mehrere o sind. Wenn man z. E. 264 von 1700 subtrahiern will,die Maschine iz46 an statt irz6. Man muß also sowohl von der 4alövonder z eine«-wegnehmen, die erste wegen der ersten 0, die andere wegen der andern. K. i(

Bey dem multlpliciren hak man eben das zu thun, als bey dem addiren. Wenn mandurch 15 mulripticirenwill,so stellet man fünfmahl 5 oder 25 in das untere Fenster» Min der ersten Ordnung 5 und in der zweyten 2 dahin rücket. Dazu sitzet man noch zweyundin der andern Ordnung, und einmahl i in der dritten ,so bekommt man 225.

Anmerkungen des Ueberseßers. ^

sinnreiches, aber auch dabey viele Mängel,wir wollen beydes ^ «-„l,Wahrheit ausführen. Es ist erstlich aus der^Verferkigung der beweglichen PlatkwM'daß die obern Zahlen auf denselben htnauswärks beständig ab- die untern aber zunehmt«-darf unreinen Blick auf die Figur werfen, so wird man davon vollkommen überzeuget sitz«'^nun eine von den obern Zahlen, z. E. 8 in das obere Fenster gerücket,und man schiebet das ^lein um vier Zahlen herunter so kommet augenscheinlich eine Zahl in das obere Fenster, ^so viele Einheiten kleiner ist, als man solches herunter geschoben hat. Gleichergcsialtz. E. von den untern Ziffern die Zahl drey in dem untern Fenster stehet, und man rücket das ^ §lein um vier Fächer weiter hinunter, daß dadurch eine Zahl auf eben dem Taftlein im Fe«'^r<scheinet, welche um 4 grosser ist, als die vorige. Dieses ist von beyden Rechnungs^leichteste Fächer ymßte aber erkläret werden, damit man das folgende desto besser verstehe .Fre. Wer nur ein wenig nachdenken will, wirb leicht sehen, daß die Vorschrift des Erst«? gMdieser Erklärung zusammen stimmet. Wenn aber eine grössere Zahl von einer kteinE sFzogen werden, z.E- 9 von der 6, und man rücket ebenfalls die obere 6 in das obere Fe«'' ^Aar, daß wenn man nun das Täfelein um 9 Plätze herunter schiebet, gar keine M,ver «4obern Fenster erscheinen könne. Wie man nun in der gemeinen Rechenkunst eine Einhe«sten Classe borget, so machet man e§ auch hier, und rücket das Täfelein wieder um j

hinaus,weil 6 - s-l- 9— 7 - und bringet dadurch die gehörige

stet. Weil aber nun die folgende Classe der gegebenen Zahl um eine Einheit muß verMM^F.den, so muß das Täfelein so weiter gegen die linke an dem vorigen lieget ,um eine Zahl nie vwerden. Dieses geschiehet nun in dieser Maschine vermittelst des Haackens . deste« jstiichfenheit und Lage von dem Erfinder noch nicht in gehöriger Deutlichkeit geMM"' .i^esÄ"Wlich derselbe in einer Höhlung» welche auf der linken Seite der beweglichen e> ch AÄist , und ist in derselben dergestalt befestiget, daß der Einschnitt, welcher in die Zahne ,