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Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
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Zweites Zehend 44u»>. 20 .

I t.I V.

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Eine Maschine Steine zu sägen.

s> cv. smnd M« H-Il-M« RÄMM von vineckigttr Figur , welche durch die QuerbZurder Lk Oll zusammen verbunden werden. An diese O.uerbander befestiget man soviele eiserne Stangen, soviel als man nemlich Sägen gebrauchen wiü, als 1, 2, 3,4, s,s.

Recuektcies t^aclr,'rom. 1 .

h,. Diese Sägen sinken, vermöge ihrer eigenen Schwehre, längst denen eisernen Stangm, in sc ZZ-tz,' dem Maaß herunter, so wie sie die Steine voneinander sagen. Sie umfassen die eisernen^''gen durch zwey eiserne Handheben, wie bey I,X. zu ersehen. In jeden vvn diesen RahmenW/En sich bey 0 ,kk, und dl. 0 . zwey Stücke von Holz, die winkelförmig mit denen übrigenltzMkailiegenden oder lorhrechrstehenden Hölzern zusammen verbunden seynd. Diese Nahmen^ zwischen kupfernen Rollen k. k. und stehen darbey auf ausgesurglen Schwellen X. kt.

dem Mittel dieser Rahmen, befindet sich eine liegende Welle L'i', welche ihre Bewe-vermittelst eines Getriebes erhält, das zu äusserst an dem einem Ende der Welle, ?> befesti-ik!, /' Dieses Getriebe wird hernach von dem grossen Kammrade V, weiches in jenes eingrei-" Bewegung gebracht. An eben dieser liegenden Welle, befinden sich eben so viele dreyeckigesArillinge X, so viel nemlich Rahme vorhanden- Diese Drillinge seynd gleichsam ausähnlichen Trianguln durch kleine Querhölzer solchergestalt an einander gefetzet und zusam-^j.Erbunden, daß man hernach noch in dem Zwischenraume, den diese beyden DrillingswandeM»'hker Zusammensetzung übrig lassen, an jedem Eck oder Winkel, eine Rolle anbringenModeren Nutzen hauptsächlich darinnen bestehet, diejenige Frictivn zu verringern, welche an7 ,Een des Drillings vorzufallen pfleget, wenn solche gegen die Schub-LaktknamRahm' wren Druck ausüben.

!>» Maschine wird auf folgende Art in Bewegung gefetzet. Man spannet ein Pferd ansklch^lsarm. der an der stehenden Welle des grossen Kammrades V. angebracht seyn muß,dM in ^ der Figur des zweyten Kupferblats deutlich zu ersehen. Dieses Kammrad greift als-Milk.den Drilling 1, und treibt solchen herum, mithin nothwendig auch zugleich den liegendenan welchem der Drilling zu äusserst bey 1'. befestiget ist. Durch den Umlauf diesesMe^ms, werden nun auch zugleich, die Ecken oder Winkel derer an diesem Wellbaum vtte-yeckigten Getriebe oder Drilling mir herumgerissen. Diese Getrieb-Ecken stossen aus owi'mit jedem Getriebe zustimmen, und schieben sie also bald rechter bald ünker Hand,

Mtt, ü^es sich ganz deutlich aus der Figur und deren genauer Betrachtung leichtlich abnchmenM fassen aus der Einrichtung derer Stücke 0 kvi, dg O, alsodald zu ersehen, daß sie wechfels-«? Ecken derer dreyeckigken Getriebe berühret und beweget werden, wodurch dann

^ ihr?» e Sägen hin- und hergeschoden werden, weiten die Rahmen zwischen ihren Rollen k k»

" llusgefurgten Schwellen k ir, bald rechts bald links hin-und herlaufen»

1. Berechnung.

im das Vermögen oder diejenige Kraft zu erfahren,deren man zu der BeweMng die-

MghE Klchine benöthiget seyn mögte; so müssen wir vorhero gleichsam fest fetzen, als hätte sie L- .§vrch^Zaase. Die Lange des Ziehebalkens ^ ftye 6 Schuhe. Der Xäöius oder halbe"vikp!..Iser des Kammradcs, auch 6 Schuhe. Das Getriebe k. einen Schuh; und jedes^triebe, wie X, zwey Schuhe, nemlich vvn dem Mittelpunkt des Wellvaums an-

U Serech-