Sammlung. !>lum. 2Z.
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^ ki§. 4. ist ein Grund-Riß von der k>g. r. Nnd kiz. 5. ist eine prospectivische Vorfiel-4.
von denen vorhergehenden beyden Figuren. Der Raum erlaubet nicht, bey diesen Figu- ''
^ noch ein mehreres zu erinnern. Wollen es also bis dahin verspahren, da andere Ersindun- ^'
^ von solcher Art Maschinen beygebracht werden, da der Gebrauch der Walze mit einem»M-Rade oder Hebel mit mehrern Vortheilen verknüpfet ist, als nach des Herrn PerraultsMethoden..
Historische Bemerkungen.
E . Es werden sich inskünstige unter dieser Aufschrift allerley Nachrichten darstellen, nicht nurhistorische Erzehlungen, sondern auch absonderliche theoretische und praktische Lehr-Sä-ks Führungen, Berechnungen von mancherley Maschinen, Instrumenten, die im gemeinen° "en besonders nutzbar und vortheilhaftig seynd, wie denn hier des""gen über des Herrn Perraults Maschinen deshalben beygefüget
des Herrn Leupolds Bemer-werden.
Einige Anmerkungen wegen der Perraultischen Maschinen.
Von Herrn Jacob Leupold.
§^aß das Walzen-Werk eines der allerleichtesten Zeugen ist, eine Last, besonders auf einem
klsno Uorironrsli. oder recht glatten ebenen Flächen fortzubringen, ist bekannt, kizcklkia-S ist aber zu bedauern, daß es sich auf grosse Höhen nicht wohl practiciren lässet, nun,
^ die Säule zum Aufwinden viel Platz, und daher» eine lange Walze erfordern; alleine?-s-7r,k^eö würde nicht hindern, wenn nur dadurch die Seile nicht aus ihrer Perpendiculair-LinieSMen, und daher» sich entweder stark aneinander reiben, oder gar übereinander wickeln,yMes denn leichte eine so starke Friktion verursachen dörfte, als eine Walze mit kleinen Zapfen,r^Fie noch überdieß auf beweglichen Scheiben umlieffe. Ich will solches etwas deutliches"«ren:
S. Es sey z.E. eine Last welche ro. Ellen erhoben werden soll, ist auf die Hälfte 12. Ellen, sodiese Walze steigen; ist nun solche in der Peripherie 18. Zoll, somuß auf is. Ellend^Seil, wenn es i. Zoll dicke, izmal aufgewickelt werden, welches einen Raum von iz.ZvllMgt, und muß das Seil also angeordnet werden: Daß wenn die Walze am höchsten das„i^perpendiculair stehet, wird nun die Walze 12. Ellen herab gelassen, so kommet das Seilp^Mehr horizontal, sondern schreg, und weil es natürlicher Weise wegen der Last die Per-be,) ^ulair-Linie suchet, wird es bis ans Ende hinaus gelausten seyn, und alödenn muß es sichU übrigen Aufwinden gewaltig zwingen; denn wenn das Seil die perpendiculaire Linieje ^t, muß es entweder aufeinander steigen, oder aber gewaltig aneinander reiben, und dieses^die Last vergrößert wird, und sehe ich hierbey kein Mittel diesem Uebel abzuhelfen.vft§x'Me Mittel ist noch, daß die Seile nicht lang, und die Walzen fein dick seyn, daß es nichttut .^Auswickeln brauchet, hingegen muß auch die Scheibe groß seyn, wenn was soll effectm-, "'"den.
andern kommet es noch ausgleiche Seile an, daß sich keines mehr dehnet oder Zusam-
iv denn das andere, sonst wird es ein übles Zeug abgeben. Wie schwehr aber solches
^)el>> wissen diejenigen so mit Seilwerk umgehen. Es dürfte aber solchen in etwas ab-
^crden w'w, wenn man oben die Seile also befestigte, daß ihnen sogleich könnte nachgeholfen
lu ^ auch muß überdieß ein Seil so dick seyn als das andere, sonst wird die ganze Operation.V. ' .. -- « . .
gehen, und die Walzen krumm kommen, das Seil ablausten, und alles üb^ Wenn diese Accidentien,können abgeschaffet werden, oder sich nicht
eu, ist solches eine der schönsten Maschinen.
da-
^st ^'er fallet mir noch bey zu erinnern, wegen der Schwehre der Scheibe, denn solche^wgen Seilen muß die Kraft auch vergeblich aufziehen, und dürften diese leichte so vielFlgf^ oie Friction bey einer wolgcarbeiteten und glatten Maschine, absonderlich bey el-'"^u-Zug, her grosse und rechte runde Scheiben nebst kleinen und runden Pölzen hat.
lad.