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gen dem Mittelpunkt der Schwehre, nicht hak abwechseln sollen, wie d.e Würkung des unve^derlichen Gewichts eines Hebels gethan haben würde, der demjenigen Punct beständig sich Ehert hätte, in welchen die Direktionen dieser Gewichte zusammen laufen. Allein, wann d>e^Wichte an sich selbst, durch eine grössere Näherung gegen den Mittelpunct der Erde, und olMUsehen des Erfolgs ihrer Würkung gegen eine Hebels-Unterlage, schwehrer würden; stssA,alsdann ein schwehrer Cörper, der sich dem Mittelpunct der Erde näherte,schwehrer, und zwak ^ser einzigen Ursache halben, und zugleicher Zeit, würde er auch des Hebels halber, wenigerrer. Da mäste man dann solchenfalls in Erwegung ziehen, nach welcher Proportion die Z"""me und Abnahme der Schwehre geschähete, und was aus dieser Verbindung erfolgete. W
Der Herr Varignon hat erwiesen, daß» wann ein horizontal-gestellter Hebel, mitzweist"^Gleichgewicht stehenden Gewichten belästiget ist, deren Direktionen parallel seynd, dem E,,achtet das Gleichgewicht keine Veränderung erleidet, wann gleich der Hebel aus seiner how^taten Stellung verzogen, und in eine andere mit dem Horizont schräg-laufende Lage vE„wird. Und man siehet auch wörtlich mehr als zu wohl, daß die Abstände derer Directione«",dem Untertags - Punct, ihre erste Verhältnis unveränderlich beybehalten. Hieraus folgt ^.nun also, daß ein schwehrer Corper, der in seinem Mittelpunct der Schwehre aufgehangen,^aufgestellet worden, beständig fort,unbeweglich bleiben muß, man-mag die Stellung seinergen Theile verändern, wie man nur immer will, nehmlich, man mag die obersten zu denen unten. ^machen, oder sie auch noch auf andere Art nach Belieben verändern. Solches alles, hatschlechterdings nur nach der Hypothese oder Grund-Lehre derer parallelen Gewichts-Dir? ^nen statt. Ausserdeme seynd die Gewichte, welche aufeinem horizontalen Hebel im Gleichststanden, keinesweges mehr im Gleichgewicht, wann der Hebel eine andere Stellung angen^men, und der schwehre Corper, ist schlechterdings nur nach einer einigen Stellung,auf seinem ^telpunct der Schwehre unbeweglich, es mäste dann dieser Corper eine Kugel seyn: Denn alö^wachte die vollkommene Gleichförmigkeit seiner Figur, dessen Lage oder Stellung, gaE
^ ^ier Ersehen wir also nun, nur ein geringes Muster von denen Unterschieden,welche einege Veränderung in Festsetzung eines Grundes, bey einer abzuhandlenden Materie, nachsiMhet, der noch so wenig allgemein ist, in Ansehung alles dessen, was Herr Varignon vor dieEnimmt, und vorträgst. Er verfolget seine Untersuchungen allenthalben mit gleicher Sorgfa^,
Obgleich sein Vorsatz,sich schlechterdings nur auf die Mechanick derer festen Cörper en^,Fete; so lässet er dennoch auch die Mechanick derer flüssigen Cörper oder deren Gleichgewicht ssinfiieffen, weilen sowohl so allgemeine Gründe, wie die seinigen, die gleichsam so zu sagen, ^Gründe seynd, sich allerdings auch auf diese erstrecken müssen, als auch, weilen ihme einigeLenenjenigen Gründen, keine Genüge leisteten, denen man dennoch mdieserMakeriezufolgenssjget. Zum Exempel: Wenn man beweisen will, daß eine flüssigeMaterie, in denen beyden uEü,weiten Arm-Röhren eines Hebers, sich in die Wasser-Ebene versetzen muß; so sagt man, ^wann die Materie in der weiten Arm-Röhre, die flüssige Materie in der engern,über ihre Ebemhübe, nothwendig also dieses seyn müste, daß die beyden Theile der flüssigen Materie, die in^ebeyden Arm-Röhren enthalten seynd, und zwar der eine Theil, imHerniedersteigen, dernn^j,«der, im Aufsteigen, solche Geschwindigkeiten hatten, die mit ihren Massen, oder mit dem cE ,§,chen Gehalt beyder Theile, in umgekehrter Verhältniß stehen, und daß folglich also, vonM^,.gleichen Kräften, eine,die andere überwältigen muste, welches abgeschmackt und ungereimtDas ist wahr: Allein dieser Schluß, ist an dem nehmlichen Orte eben so unrichtig, wie dE'^Ler bey dem Hebel angeführet worden. Nicht die Furcht,, etwas ungereimtes zu behaupten/.^;§et ein Gleichgewicht in derNatur Herfür; sondern eine wurkliche wahrhaftig natürlicheund Herr Varignon hat ganz klar erwiesen, daß in unserm dermahlrgen Fall, man keinesm-^die dicke flüssige Säule, so ansehen müsse, als würke sie wider die schwächere,sondern nur e'EMTheil der dickern Säule, der der schwächern gleich ist. Hierdurch, werden nun diese beydenzu einer vollkommenen Gleichheit gebracht, und in völlige Ruhe gesehet, ohne an ihnen eme^,schwehrlichkeit einer Bewegung aufzusuchen, die sie nicht einmahl haben. Man wird oeiiHurch wenige Aufmerksamkeit, klar überzeuget werden. , A
Die fiüssigenMaterien, haben eine Art von einerBewegung, die ihnen gänzlich eigen
würde sehr natürlich seyn, sich solche so vorzustellen, als würden sie aus äusserst zartenTHE^«irret, oder zu noch mehrerer Deutlichkeit, aus unendlich kleinen festen Kugeln. Wenn meinbildet, ein cvlindrisches Gefässe,wär mit lauter solchen Kugeln angefüllet, die dem Geh"" ^wie Getrayde-Körner, durchgehends einerley Grösse hätten; so ist ganz begreiflich, daß der Adieses Gefäßes, von der Last oder Schwehre aller dieserKugeln, eineDruckung empfln^. ^daß, wann sie den Widerstand dieses Bodens, überwältigen können, sie nothwendig auchjenigen völligen senkrechten Geschwindigkeit, hindurch fallen müssen, die ihnen ihre U-MikSchwehre giebst. Setzen wir aber hier den Fall, an der einen Seite dieses Gefasses, m vHöhe, wär eine ziemlich weite Oefnung in dasselbe gemacht worden; so begreifet man inicht, daß der ganze Vorrath von Kugeln, oberhalb der Oefnung, zu derselben hmausgemund zwar mit einer solchen horizontalen Geschwindigkeit, die mit der Hohe der Oefnunghältnis oder Proportion stünde. Vielleicht, nehmen einige von denenjenigen ru.dttier^ihre» Ausgang, die einigermassen nicht ihre ordentliche Lage gehabt haben. Ueveryw^^