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Lackmen und
von z. Secunden seinen Schwung verrichten muß. So muß dann nun also der Perp^.„ckel an unserer Maschine, vor dessen Länge wie hier rs. Schuhe fest setzen, seine Vibrio .in weniger dann z. Stunden Zeit zurücklegen. Wir geben hier aber ihnen diese Zeit mit a ^zu, und dieses zwar wegen des Widerstands der Lufft; Folglich muß jede Vibi-scion yEHstder Hin- und Her-Schwung, in 6. Secunden Zeit zu Ende gehen. Folglich versgM,die Maschine beständig in Zeit von 6. Secunden einen halben Eymer Waßer. Das rB ^in Zeit einer Minute, io. halbe Eymer, mithin täglich 14420. halbe Eymer oder 7200.
Man kan von dieser Erfindung vielen Nutzen haben, vornemlich bey solchen AusU^pfungen, allwo es weitläuftige und ebene Gegenden erlauben, diese Maschine nach aller ^quemlichkeit gehörig anzuordnen, und von ihr den gesuchten Nutzen zu ziehen.
Die Figur n, stellet den vertikalen Durchschnitt des Cchvpf-Eymers k. für, an eck.^Boden man ganz deutlich die Klappe oder das Ventil 1 wahrnehmen kan, maßen solchebeyden Figuren mit einerley Buchstaben bezeichnet ist.
Mechanischer Difcurs über vorhergehende Waßer- Schöps
Maschine. Aus der Historie der Königt. Academie derer Wis-
senschafften genommen. Anno 1687. p^Z- zz.
^>err Ausser hat das Model einer Maschine von seiner Erfindung gezeiget, welchesArt eines Hydraulischen Pcrpendickels vorstellet, so sehr simpel und da bey ^solchen Vermögen ist, daß man auf einmal eine große Menge Waßer ausschöpfen ka>^
Dieser Schöpf-Perpendickel, ist ohngefehr zwanzig Schuh hoch, und bestehet m' -s^orm nach aus zweyen parallel-laufenden hölzernen Leisten, die an ihren obern Theilen^,einem Querst«ck zusammen verbunden seynd. Dieses Querstuck hat an seinen beyden aE.§Enden, ordentliche Laager-Zapfen, auf denen es also vollkommen beweglich ist. DerPerpendickel, ruhet also auf einem hölzernen Gerüste, das in der Gestalt einer viereM,Pyramide gcbauet ist. Der untere Thei dieses Perpendickels, ist mit einem schweren ^Wicht versehen, welches nach denen Erfahrungs-Proben des Herrn Lusser, ungefehr ,schwerer seyn muß, als diejenige Menge Waßer am Gewicht betraget, die man auf eiiElen auszuschöpfen begehret.
An dem untern Theil derer beyden hölzernen Leisten, die eigentlich den Perpendickelsmiren, befestiget man zwey Seile, welche hernachmals auf denen obern Kanten der CircE§renz eines quadrantenförmigen Rades weglaufen. Der Abstand dieser beyden Kanten,^vielmehr die Dicke oder Breite dieses quadrantenförmigen Rades, ist der Breite desdickels, oder der Zwischen-Weite derer beyden Perpendickel-Leisten unter sich, gleich;dann nothwendig die Seile, die diese Stücke zusammen verbinden, allezeit miteinanderlel laufen müßen. . ^ . /--.M
Dieses quadrantenförmige Rad, lst bloß von Holz zusammengesetzet, und hat in en>^Mittelpunct eine bewegliche Welle, welche auf zweyen besonders hierzu verfertigten ^ruhet und spielet. Diese Angeln müßen an dem Rade desjenigen Orts gehörig befe-'owerden, allwo man eigentlich das Waßer auszuschöpfen, Vorhabens ist.
Aufdie andere Seite dieses quadrantenförmigen Rades,kommt ebenfalls ein solcherpendickel zustehen, der dem erstem ganz gleichförmig, und an welchen ebenermaßen die-'äußern Enden derer vorgedachten beyden Seile befestiget werden.
An denjenigen äußern Theil des quadrantenförmigen Rades, der mit der Seite deszuschöpfenden Waßers zustimmet, hanget man zwey starke Schnuren an, die aber uawfallen wieder abgenommen werden können, an deren beyden Enden ein Schöpf-Eych^ -ichauch ein anderes gefälliges Gefäße solchergestalt schwebend hanget, daß es sich zuaufdie Seite neigen muß. An dem obern Theil ist dieser Schöps-Eymer völlig offendAlen Boden aber befindet sich eine Klappe oder ein Ventil, welches sich öfnehwenn erter das Waßer hinunter muß, alsobald sich aber wieder schliesset, und zwar diesesder Schwere des in demselben befindlichen Waßers, so bald er wieder aus dem Waßeraus gehoben wird. -duscht
Wann nun diese Maschine in Gang gebracht werden soll; so bringen Zwey Mdenjenigen Perpendickel in Bewegung, der auf der Seite des Schöpf-Eymers befino ^und zwingen also auch zugleich das quadrantenförmige Rad, daß es sich auch auf diente neigen muß; Folglich gehet so gleich der Schöpf-Eymer unter Waßer, und wn'dm'mit alsobald angefüllet. Durch diese nehmliche Bewegung, schwinget sich auch vem ^1.Perpendickel nach eben dieser Seite , maßen er von dem Quadranten mit fortgerißenHierauf fangen die beyden Perpendickel an wieder zurück zu fallen, und machendeoder-steigen verkehrt nach der andern Seite, wodurch dann auch zugleich der Schöps' Maus dem Waßer heraus gehoben wird, so, daß er gerad oberhalb dem Rade zu steoe> Tsicyallwo sich die bewegliche Welle des quadrantenförmigen Rades befindet. Alsdann > >
Der Schöpf- Eyme ^unumgänglich aufdie Seite neigen, und dieses zwar vermögeStricke, die an dem obern Rand des Schöpf-Eymers befestiget seynd, da er dann >v ^