Sammlung
voiiN^eNMLNund
Viertes Sehend
dlum. Z2. ZZ. und Z4»
n XL.
^/s-rscs/^ck .
Ein Uonockoräium over Stimm-Znsirument,
Nach der Erfindung des klonst. Larre, Mitglied der Königl. Academie
derer Wißenschafften.
Lese Maschine bestehet eigentlich aus vier Tvcken, die mit Federkielen versehen, ganz rr-c.6«
platt liegen, und auf denen vier Brettern k. L.c, O. befestiget sind, welche selbst ^ck.insgesammt wieder, ihre Befestigung auf dem Boden des Gehäuses rL habenmüssen. Aufjedem solchem Brett ^.befindet sich eine Leder O,welche sich in einen§ y,,m unterern Theil der Tocke angebrachten Ausschnitt einhacket. Der vor- p-s- »oz.
f? Theil der Tocke aber, wird von einer Schnüre angezogen, die über einer Rolle ».wegläu-tz, '^nd bis zu der Rolle l langet, welche gleich einer Oefnung st. gegen über fest gemacht wird,der langen Seite des Gehäuses st angebracht werden muß. Die andere Rolle ök. aber,
»lass! ^ bloß darzu, daß man die zweyte Schnüre über dieselbe kan weglaufen lassen, damitsss" i)ernachmahls die zweyte Tocke mit Hülfe dieser Schnüre anziehen kan. Gleiche Be-j>ss mnhejt hat es auch mit der dritten und vierten Tocke. Eine jede von diesen Tvcken hat ihredss^ere Saite. Diese Saiten selbst aber seynd zu äußerst an der innern schmähten Seitehü^ehäußes fest gemacht. Gleich neben jeder Seite, seynd besondere Stege mit Schiebernangebracht, nemlich,der Theil st > ist nur der bewegliche Schieber, auf den ganz fest ge-
lAelhacken ^ . , ^.. _ , ^ ^ .. ..
anstemmet oder andrucket, so daß er die Saite einzwicken oder einklemmen muß, und»ch? gegen einen kleinen hölzernen Steg, der hinter dem Winkelhacken hierzu besonders ange-worden. Es seynd indessen aber doch nicht mebr dann nur drey Schieber überhaupt^ss/Mden, maßen der mittlere, zwey Tvcken zugleich bedienet. Auf jeden Schieber seynd die^Mungen derer Noten, nach der völligen Octave, besonders aufgezeichnet. In denen -Kochen-Räumen, welche die Schieber nach Proportion ihres Abstands annoch übrig lassen,W wieder noch andre Stege 8.'s. solchergestalt eingesetzet und angeordnet, daß man mitchrer ^>iäs6en oder Zeiglinialen, mit denen sie oberhalb versehen seynd, dievvrgedach-^wkheilungen derer Roten, vermöge der Länge dieser Zeiglinialen, gar genau und scharfHssssken kan. Wenn man nun ein Instrument stimmen will, es sey, welches es wolle, st»»de?" man den Schieber so lang fort, bis die begehrte Note sich an einem vorgedachten Zeig-^dss^nmrlinial befindet, denn hier ist es gleichgültig, welcher Saite man sich bedienen will.
stehet man diejenige Schnüre an,welche mit der hierzu gehörigen Tocke zustimmet; so»ihss ,eSaite den begehrten Ton an: Woraufdannhernachmahls die Tocke, von derFeder,Mer sie versehen ist, wieder zurückgezogen wird.
Teg^teses Monochord, hat zu der Entdeckung oder Erfindung verschiedener anderer Anlaß^ ch. Man hat deren nachgehends nach dieser Einrichtung, an statt mit vier Saiten,nur mitMsswrgen Saite gemacht, *so auch zureichlich genug ist, alle Arten von Instrumenten damitlfi^Men, Massen man nur die Tone, einen nach den andern nehmen darf. Weilen sich bey un-E'lihMrumem hier, mehr als eine Saite befindet; so kan man also vier Tone zugleich und auf^ V^ren, mithin also ganz bequem kleine Accords fvrmiren. Und dieses war auch das ei-Hesswe Absein des ivwns. Carre, wie er dieses Instrument erfunden, worüber er auch eineN ^'perimenta angestellet, die in denen Memoiren der Königl. Academie erzehlet werden.
;E» " wird im folgenden noch mehrere ganz andere Arten von dergleichen Instrumenten zu se-
' in die Maschinen-Kammer gestellet worden, allwo es sich auch noch zu dato befindet.
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^"kt^rgleichey Einftitige lnürumeyte sind in vorhrrgehenben Stücken bey Ww. icr. isb.xxl^nnk'M^..