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Rapfen (Bund K. beweglich sind. Wann nun diese Kurbel-Stangen, von O nach c. undk nach v, gestvssen werden; So beweget sich dadurch das Stück o». von in 2.f Werden diese nehmlichen Stangen, von 5 nach 0, und von V. nach k- angezogen,gehet eben dieses Stück 6 von 2 nach zurück. Diese Bewegung, die dieses Stückwechselsweis, hin und her vollziehet, macht, daß die Ruder L und b. die Eigenschaftfrommen, sich herum zu drehen, nehmlich bald auf ihre platte Seite, bald auf ihre Schnei-st, oder deutlicher auf ihre flache Seite, zum Stoß gegen das Wasser, und auf ihre Schär-zu ihrer Zuruckkunft, damit sie nach vollzogenem Stoße, keinen Widerstand mehr fin-welches alles daher geschiehet, weilen die Ruder L u. sich so leicht selbst verwenden,
^ sie schon einen ganz verschiedentlichen Hang oder ganz ungleiche Stellung haben.
- i.) Hat das Ruder L zween Stiele. D er erste s. b, durchgehet einen Rahmen c, ck.
" welchem er sich drehen kan. Dieser Rahmen hanget in e, a. und ist von einer Seitenandern beweglich. Eben dieses Ruder, hat noch einen andern Stiel /, x, der durch^ im Stück Ott befindliches Loch x. hindurch gehet, und sich in demselben drehen und^nden kan. Wann nun das Stück 6 kl. von x nach p, fortgestossen wird; so befindet sich ^
Ruder, das sicham Stiel» b drehet, auf seiner platten oder flachen Seite, und voll-kchet seinen Stoß; st bald aber gedachtes Stück Ott. von paus, in x zurück kommt;^^endet sich das Ruder auf seine Schulde, sowie es sich in dieser Figur vorgestellet befindet,r) Das andere Ruder k. hat nur einen einigen Stiel. Es hanget unterhalb demder Galere. Der Stiel mn, formiret einen Winkel, und ist dabey an einem klei-Wage-Balken " befestiget, vermittelst welchem das Ruder sich allenthalben hinwen-A kan, so daß we-rn das bewuste Stuck 6 den Weeg x p zurückleget, das Ruder k)
D eben so bald nach der Flache, bald nach der Kante verwendet, wie das erste Ruder L.
My der Execution dieser Maschine, wüste man nun wohl darauf sehen, daß allezeit emGlider auf der platten Seite, das andere aber auf der Kante stünde, damit keine Zeit leer
^beystreichen köme.
Die würkliche Anordnung einer solchen Maschine, mögte höchstens nuraufdenen Ga-möglich seyn, und noch überdeme dürfte man zur Vorsicht, die gemeine Ruder ja nicht^Zehen, gleich wie bey denen vorhergehenden Rudern, Massen jeht beschriebene, dem zer-^chen eben so sehr unterworfen sind, es sey nun zur Zeit eines See-Treffens, oder auchdurch die gewaltigen Schläge des Meers selbst, welches allerdings um so öffterer ge-z M)en würde, je mehr mahlen sie sich auf ihrer platten Seite befinden mögten.
LIV.
Dritte Manier, Ruder zu bewegen.
Erfunden vom Herrn Lamus.
Lese Art zu rudern bestehet darinnen, nach der ganzen Länge einer Galere, undi'om. mzwar auf jeder Seite absonderlich, hölzerne oder eiserne Ketten anzuordnen,von deneneine wie die andere, von einer Weite zur andern, durch Quer-Stü- ^cke zusammen verbunden sind, die sie auch zugleich mit tragen helfen. num. 87 .
^57-.^.,,. s L o "Va ein Stück von einer Galere, in welchem zugleich auch ^
pj»I«ich mitDi-s-K-tt^lstdurchw-Qu-r.
Gang, miccenaufeineu Galere welcher vom Himer-zum Vorder-Theile zwischenbeyden Reihen der Ruder-Rnecbredurchgehet.) Diese Zapfen stecken solcherge-w denen Zapfen-Lochern , daß die Kette an denen Zapfen, wie die gemeinen Waage-Hq^en, sich erhöhen und wieder senken laßen, ja noch selbst die ganze Kette auf diesend.ch, horizontal hin^und her beweget werden kan, mithin diesen Zapfen die ganze Ketten-M?wdung tragen müßen. Am Rande dieser Kette, und zwar an denen Orten L, ?, o,Mpelt-schleifen-förmig-gebogene Eißen, die zu nichts anders dienen, als die Stiele^ Bruder 8. 8. durch diese Schleifen hindurch zu stecken. Zm Mittel des Stücks L v, ist,e>k änliches Loch ausgehauen, durch welches eine Kurbel hindurch gehet, die in abson-^ Stgnd-Seulen spielet. Diese Standt-Seulen müssen auf dem Boden der Ga-?k8 Ml befestiget werden. Kaumgemeldete Kurbel, giebt durch ihren Umlauf, die LängeEh-^Eges an, den die Kette, und folglich auch die Ruder, zurücklegen müssen. Auf je-tte derer Stücke r L. 6 v, sind absonderliche Handheben k, k, k, Lcc. an welche die. ^er Ruder-Knechte angestellet werden, die die Maschine in Bewegung bringen sollen.
At Ruder 8^ V. hat seinen Bewegungs-Mittelpunct in und kan sich auf solche ri§. ^bequem um diesen Punct herum bewegen. Die eigentliche Bewegung dieser Ma-' ran am leichtesten auf folgende Art begriffen werden.
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