Buch 
Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
Entstehung
Seite
152
JPEG-Download
 

»5* _ Usckmen und Inürmnemen.

Mus, ohne viele Umstände zu erfordern und ohne das Zelt nicht viel schwerer zu machen, all

die gemeinen Zelter zu seyn pflegen. Der Zwilch zu diesem Zelt wird über dieses holzetGestell herüber gezogen und kan über solches, nachdem-eö zusammen gelegt, fest gebrriiModer auch besonders zusammen gerollt werden.

2°om. !l.Kec. 6erMsckinerI72s.

Z9.

Tom. !lNec ärr

'70s.

VI. WO.

igd. cxu.

Sonn-oder Regen-Schirm.

Erfunden von Herrn Klsrius.

er Regen-Schirm H L zeigt sich hier in feiner völligen Grösse, nemlich so, wieE'ausstehet, warm er aufgezogen und ausgespannt ist. Die Schwingen c O, csind befestigt an einem Ring L auf eben die Art, wie sie an den gemeinen Rgcn-Schirmen zu seyn pflegen. Das Stanglein oder der Stiel c? ist sehr kBfein unterstes Ende ist von einem kleinen Löchlein k, durchbohret und hat einend'fernen Drath si 8 der durch eine Brille k; hindurch gehet. Diese Brille wird bis an den oberTheil des Stiels von k bis l hinausgeschoben; dadurch denn die Schwingen dieses Schtt'^und folglich auch das , womit sie oben überzogen sind, auseinander gezogen und ausgcspan^werden. ^Diese Brille gehörig zu befestigen; nimmt man ein rundes Holz I. Ki. das nachganzen Länge durchaus hohl gebohrt ist: auf der Seite desselben ist ein Loch >!. das aufd^Loch k in der Schirm-Stange zustimmet, wenn man den eisernen Drath k O durch ^Brille N in das Rohr k! I. hingeschoben, und alsdann wenn der obere Theil des Rohrs ^f angelanget, so befindet sich die Oefnung 5 gerade vor dem Loche bl; da man denn eEkleinen Steft O 5 in diese Löcher stecket, welcher den ganzen Schirm fest genug zusamthält. -

Eben dieses hohle Rohr KI II. dienet auch dem Schirm zum kruy oder Futeral. Dt"weilen die Schwingen l) c. c 6, die eigentlich den Schirm formiren, aus Eisen-Drath ^stechen und jede Schwinge vor sich allein am Ring L dt vollkommen beweglich ist, sostn sie sich insgesamt ohne Schwürigkeit langst der Schirm-Stange herunter zusammen Agen, wie bey k k vorgezeichnet zuersehen: wodurch alsdann dieser Regen-Schirm, einengeringen Raum einnimmt, so daß ein Lcu/oder Futteral von.einer r. Zoll wetten HohllB'solchen leichtlich in sich fassen kan.

, ^

^sb. LXHk.

Roch andere Sonn-oder Regen-Schirme,

erfunden von dem Herrn Alarms.

r erste Regen-Schirm ^ 6 ist wie ein Lv-nr-ii oder Fächer geformt. Sein^ c machet mit den Schwingen einen Winckel, wenn sie ausgespannet sind.Mittel ihrer Länge sind sie gebrochen durch Charnier oder Gelencke jund ^den ebenfalls wie die andern, vermittelst eines Schiebers v ausgespannt, an^

_ chem noch andere kleinere Schwingen befestiget sind, die gegen die ersten

weiu.e sich ausspannen , wie die ordentliche Regen-Schirme. An dem Rande dieses MZ j,Schirms, sind Schnuren k. angebracht, durch welche er auf eben die Art, wie einzusammen gezogen werden kan. Wenn man ihn zusammen legen will, läst man dender v herunter: so kommen die Schwingen dem Stiele von selbst schon näher; alsdann r>^,man die Schnuren L «n, und leget den Theil k 6 auf dem Theil 6 I. So bald nunnach alle gebrochene Schwingen auf gemeldete Art so aufeinander zusammen gelegtder man sie mit den herausgezogenen Schnuren folgends fest; und solchergestalt nimmt hcrn ^der ganze Regen-Schirm keinen grösern Raum ein, als nach Proportion, in der FiMersehen. ^

Der Herr k^-nus behauptet, man könne sich nach dieser Einrichtung viel leinMdem Regen verwahren, als mit den gemeinen völlig runden Regen-Schirmen, und stzer ^zu, daß man allenthalben viel gleicher bedecket sey. ^

Der zweyte Regen-Schirm k. kl, hat die Form eines länglichten Vierecksrallelogrami. Der Stiel wird mit seinem obern schrauben - förmigen Ende O. in dre ^ben-Mutter A eingeschraubt, die im Mittel des Regen-Schirms angebracht seyn «ins- ^