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Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
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Sammlung. Kum. Z9.

IfZ

N kurzen Seiten, wie zum Exempel bey ^ sind die Schwingen in der Mitte durch einGarnier e gebrochen, welche Charniere aber durch absonderliche Stifte , tue rn jre hinein.Decket werden, sich leichtlich befestigen lassen. Es sind überhaupt nur vier Schwingen anMrn Regen-Schirm , i. r. z. 4. Jede Schwinge ist so lang, als diekleine Seite des läng-sten Vierecks, und hak eine wie die andere in ihrem Mittel ein absonderlich Charnierumbiegen und noch ein anderes 5zum festhalten undgerad bleiben. In der Gegendi^ses Charniers hat eine von diesen Schwingen, als Z. E. die mit? bezeichnete / eine Feder,welche eine Spitze 3 einschlagt, die an der andern Schwinge 8 angebracht tst. Die bey-M äusern Ende dieser Schwingen sind mit gekrümten Spitzen beschlagen; die eine Spitze ?Ut in ein rund Loch, das in dem Stiele dieses Schirms etwas unterhalb der Schraube" ausgebohret ist; die andere Spitze k komr in ein Stück Eisen-Blech V. zu stecken, wel-gleichfalls -nie einem runden Loch durchbohret und an dem Eck des Regen-Schirms be-Mget wird. Weilen nun vier solcher Eck-Stücke sind und die kleinen Seiten beständig inKerle,) Weite ausgespannt verbleiben; so brauchen die langen Seiten keiner abjonderUchenAefestigung, sondern sie! i- iben vor sich selbst schon in der Lage, die sie haben sollen. WennM diesen Regen-Schirm zusammenlegen will: häckelt man die vier Skreb-SchwMgenauSMn Löchern heraus und legt sie in der Mitte zusammen ; gleichfalls schraubt man auch den^tiel heraus und legt diese Stücke alle aufeinander; alsdann legt man auch die LeinwandMittelst der Charnier an den beyden kleinen Seiten - Schwingen doppelt aufeinander unddie Leinwand X auch zusammengeleget tst, so rollt man sie um dre vorhin zusammen ge->nSchwmg-Hölzcr und den Stiel herum auf. Da dann der ganze Regen-Schirm her-M) nicht urchr Raum einnimmt, als ohngefehr die Figur? ausweiset, nachdem er mitschnüren gebunden ist, so, daß man ihn aus > 5 . Zoll ichäzet. Aus solche Art hat man nunKen Regen-Schirm von Schuhen in der Weite, wenn er ausgelpannet ist. Denn wei-K die Schwingen hier gleich doppelt zusammengelegt sind; müssen sie nothwendig zo. ZollKg seyn , welches nur die Hellte von der Weite ist: mithin also mus der ganze Schirm,so breit seyn. Das Absehen seines Gebrauchs ist dahin gerichtet, zwey Personen zugleichnebeneinander damit zubedecken. Man kan auch dergleichen Regen-Schirme machen, dievvll-wtlilnen rund und 6. Schuh im Diameter gros werden können; die, wenn man sie zusam-men leget, bey nahe einen Schuh ausmachen: da iedoch aber die Schwingen aus drey Thei-ln bestehen müssen. Dieser Regen-Schirm kan auch dienen, einen Tisch unter demselben zu

stell

m.

lab. LXlV.

Verbesserte

Sonnen-oder Regen-Schirme.

von Herrn Mrius.

lese verschledentliche Entwürfe der Regen-Schirme sind nichts anders / alsVer-^m »besserungen derjenigen Mangel und Fehler, die an den Regen-Schirmen des vor-«rc.'ä»hergemeldeken Erfinders wahrgenommen worden. Sie beruhen lediglich auf den m-ciiin«besondern Vortheilen/ das hierzu taugliche Holz geschickt zuzuschneiden. Zum'- 07 .b,„ Exempel: die Schwinge Lck bestehet aus zweyen Stücken, die in der Mitte

son^' durch ein einfaches Charnier zusammen verbunden werden. Die Stange» O ist eben-es ^uch in ihrem Mittel bey L gebrochen: ein kleiner Steft der durch diese beyden Theilei^Mesteckt vermag die beeden Schwingen über die Quer zu halten und zu unterstüzen,

I ein .' Stange aufrecht stehet. Wann sie zusammen gelegt ist/ nimmt sie nicht mehr Plazals in der mit den Buchstaben eU t, L bezeichneten Figur zu ersehen.r>n, Die Figur 6 l ni. stellet noch eine andere Art von einet solchen Stange vor. DerTheil ist nach seiner ganzen Lange in zwey Arme l». ! I. abgetheilt, die mit demW <heil 61 durch doppelte Charniere zusammen Verbunden sind. Diese zwey Arme las-H.M unmittelbar aneinander legen und machen alsdann nur ein einiges Stuck aus. Das^ Merk an einem Regen-Schirm von solcher Art und k^on nimmt alsdann Nicht mehrernvia^ein, als die mit den Buchstaben n. g.i. i begleitete Figur »lach Proportion vorstellig

Hör--« Figur Kl, o zeigt noch xine andere Einrichtung der Schwingen oder Schirm-ser an, die an den obern Theil des Regenschirms befestiget werden und auf welche als-

dann