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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

Kaliber

Länge in

beträgt

Gewicht des

der Kanonen.

Franz. Fuß

Kaliber

Rohres in Pfunden

33 Pf.

IO

» 9 /t-

6200

24

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8 lange

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30 J

1300.

Die Metallstärke der

Vier-

und Zwanzig-

pfünder betrug anfangs am Stoß ■§£, und an derMündung } des Kalibers, ward aber bald darauf bis} am Stoß und } Kaliber an der Mündung herab-gefezt.

Weil die Länge und Schwere dieser Geschähe siefür den Feldkrieg zu unbequem machte, führte man inFrankreich eine Neue Art ein, die viel kürzer undleichter waren, als die vorigen, und hinten eine kugel-förmige Kammer hatten, deren Durchmesser größer war,als der Durchmesser der Seele, wodurch sie eine fehrgrosse Schußweite erhielten. Ein alter SpanischerHanptinann brachte die Erfindung im Jahr 1679 zu-erst nach Frankreich, und stellte in . Gegenwart desKöniges mit einem Vier- und Achtpfünder Versuchean. Weil nun das Resultat derselben vortheilhaft fürdiese Geschütze ausfiel, wurden mehrere von allen Ka-libern gegossen"); allein sie hatten den Nachtheil:daß ihr Rückstoß selbst die stärksten Laffeten zerbrach.Der Marquis von Frezeliere lies daher den Kam-mern der in seinem Departement — von Elsaß —gegossenen eine längliche oder gedrückte Form geben, wo-durch

„) Geislers neue curieuse Artillerie Fol.Dresden. 1718.

Seire 27.