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Zweyter Band.
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Dritter Abschnitt.

Einrichtung und Rüstung der Kavallerie.

§. 8s-

/gleich dem Fußvolke hatte auch die Reuterei an der^ fortschreitenden Ausbildung des KriegswesensTheil; doch minder in Absicht ihrer Formirung undinneren Einrichtung, als in Absicht des Gebrauchesihrer Waffen und der Art zu fechten. Sie bestand *noch, wie im vorigen Zeiträume aus Kürassieren,

K a r a b i n i e r e n oder leichtrnReutern und Dra-gonern, die immer noch ihrer ersten Bestimmungnach, mehr als berittenes Fußvolk gebraucht wurden.

Zu diesen kamen in der Folge noch Grenadiere zuPferde, deren Ludwig der Vierzehnte zuerstim Jahr 1676 errichtete. Sie waren mit Degen,Pistolen und einer Flinte bewafnet, und verrichtetenden Dienst der Leichten Reuter^), gehörten aber alseine Garde zu den Königlichen Hauskruppen. In derFolge errichteten auch die Kaiserlichen, Schweden undRussen — Peter der Erste — Grenadiere zu Pfer-de, die theils Kompagnieuweise bei den DragonenRergimenrern standen s ); theils aber besondere Regimenterformirren.

r) Feldzäge des Marschalls v. Lnremburg. IU. S. 60.

5; Khevenhüllers ObservationS-Puukce II.Thl. S.rü.

G 5

§.