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Zweyter Band.
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109
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z.Abschn. Ein richt. u. Rüst. d. Kavallerie. 109

nung vomJahr >678 ward die Kavallerie-Kompagnieauf Einen Hauplmann, Einen Lieutenant, EinenMarechal des Logis — den Sergeanren der Infante-rie— zwei Brigadiere oder Korporale, Einen Trom-peter und Vier und dreißig Reuter gefezt. Die Dra-goner waren etwas stärker, und bestanden aus EinemHauptmann, Einem Lieutenant, Einem Marechaldes Logis, drei Brigadieren, Einem Tambour und 4 cDragonern z ). Vier Jahr später waren die Kompag-nien der Reuierei noch schwächer, und enthielten nurEinen Brigadier, zwei Karabiniere und 26 Reuter;doch stand bei jeder Ein Trompeter und Ein Pauker.

Die Deutschen Kompagnien waren stärker, undbestanden bei den Preußen zu Ende des SiebenzehncenJahrhunderts aus 1. Rittmeister, i. Lieutenant, i.Körner, I. Fklöflhkkk, 2. Trompeter, /. Fahnen-schmied, >. Sattler, «.Wachtmeister, i. Fourier,1. Gefreiten Korporal, 1. Kapitain d'Armes, 10.Korporalen und so. Reutern. Die Dragoner hatteneine gleiche Stärke, nur io Gemeine mehr, als dieKürassiere. Bei den Oestcrreichischen Truppen warendie Kompagnien zu Pferde 80 Gemeine stark, obgleichsie nur i Wachtmeister und 4 Korporale hatten. Nachdiesem Muster waren auch die meisten übrigen Truppeneingerichtet, doch näherte sich die Schwedische m<hrder Preussischen Verfassung. Der Sraab bestand beider Kavallerie, wie bei der Infanterie aus einemObersten — der bei den Franzosen Metfre de Camphieß — einem Obristliemenant , Major/ Adjutanten,Feldprediger und Ober.-Wundarzt. Diese Einrichtungwar bei allen Armeen gleichförmig, es würde daherüberflüssig sein, noch etwas darüber hinzu zu fügen.

z) Reglements et Ordonnanc, Tom. 4, p. 29 und 31.

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