7. Abschn. Festrmgsbau. 237
sich auf ihr zu beiden Seiten ausbreiten, und dannmit größerer Fronte stürmen''). Heideniann em.pfiehlt stakt ihrer eine bloße Zwinget niauer von achtbis neun Fuß Dicke, deren Wallgang sechs Fuß überden Horizont erhoben ist '). Andere sahen jedoch denMuhen eines niederen Walles zu Vertheidigung desGrabens ein, und behielten sie in ihrer alten Formmit einigen Veränderungen bei, wie Scheither,Cöhorn, Werthmüller, Volker, Klengel,Gründe! von Aachen''), Gruber'), Schörtund Neubauer; Bernard hingegen will sie blosvor der Kurtine, und Heer nur allein vor den Facender Bollwerke haben.
§. 2 Z 8 .
Man kam allgemein darinnen übereln: daß Aus-ftnwerke die Uebergabe einer Festung verzögerten, wichaber in der Form und Beschaffenheit derselben oftgar sehr von einander ab. Die meisten, oder viel-mehr alle, legten ein Ravelin zwischen die Bollwerke,dem Bombelleö nach Vauban die Form einesHalben Monden giebt; das Werkhmüller undVolker aber mit einer Faussebray versehen, wel-ches auch Cöhorn, Bernard und Gründe! ge-than hatten. Der Oberste Doxat, oder wahrschein-licher
h) Heidemanns Architect. o.ilit. i Th>; i Kap.; p. 6 unö14. Chev. Ant. de Ville de la Charge des Gouver-neurs. p. 204. der Ausgabe von iö;6.
i) Neu HerfürgegebeneKriegs-Architektur. fol. Mün-chen lü7Z. S. 26.
k) Sturm 1 . c. p. 41.
l ) ibid. p.40. <8rubers Neuer und GründlicherUnterricht von der Fortification. 8. Dresden1700. Kap. tz; S. lio.