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Zweyter Band.
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V Zeitraum.

auch bei den gegen diese Krieg führenden Heeren inallgemeines Ansehen. Durch sie allein ruinirre inder Belagerung von Quesnoi >712 der Herr vonBalliere das ganze zahlreiche Geschütz der Festungin vier und zwanzig Stunden völlig y ). V a ubanlegre sie gewöhnlich vor die erste oder zweite Paral-lele — 300 oder j6o Klaftern von dem bedecktenWege — und besetzte jede mit fünf bis zehen Kano-nen. Nachdem jedoch die Franzosen durch die Schlachtbei Neerwinden mit dem Gebrauche der Haubitzen be-kannt worden waren; stellte der Marquis von laFre-zeliere Versuche mit achtzolligen Mörsern an, dieauf einer Räderlaffetr lagen, und die Bomben inhorizontaler Richtung schössen. Weil diese erstenVersuche gut ausfielen , wurden sie 1723 in der Ar-tillerieschule zu Straßburg wiederholt, und änlicheMörser auf Kanvnenlaffeten in der Folge zu denRikoschetbatterien angewendet. Anstatt ihrer bedien-ten sich die Deutschen der Haubitzen, die wegen ihreslängeren Fluges besser Schuß hielten, als die Mör-ser; und späterhin gegen das Ende dieses Zeitrau-mes thaten auch die Franzosen ein Gleiches.

§. L6t.

Weil die.Deutschen, die Engelländer und dieHolländer den Gebrauch des Schlcuderschusses nichtkannten, auch die Laufgräben noch nach der alten Artohne Parallelen zu führen gewohnt waren; suchtensie das Geschütz der Festung durch ein überlegenesFeuer zu demontiren und zum Schweigen zu bringen;«in Verfahren: das auch die Franzosen vor Einfüh-rung

7) Böhins Magazin fürZngenieure ».Artilleristen. XI. Dd;

S. 336.