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io. Akschli. Litteratur.
Anwendung im Feldkriege sei blos Nebensache; einVorurthcil, von dem man erst im folgenden Zeiträumezurückkam. Am eifrigsten bearbeitete man die Feuer-werkökuust, und die Artilleristen glaubten sich nur«klein durch die Ersindung neuer, oft sehr abentheuerrlicher und deshalb auch ganz unbrauchbarer Knust-feuer einen Namen erwerben zu können. Der Grunddazu lag wahrscheinlich darinnen: daß man mit demGebrauche des Mörsers von Zeit jlj Zeit vertrauterward, und daß gegen das Ende des siebenzehnlenJahrhunderts die Sitte aufkam: angegriffene Festun-gen durch ein blosses Bombardement zur Ucbergabezu zwingen. Folgendes sind die Artillericschriftstellcrder Deutschen bis zum ersten Schlesischen Kriege (NachPros. Geuß Artillerie-Bibliothek in Böhme Ma-gazin für Ingen, und Artiller. Bd l. und VI.)
Georg Schreibers Büchscumeisterei-DisturS,uebst dessen Feuerwerks-Laboratorio Fol. Brieg i6s6.
Desselben Beschreibung einer neuen, zuvor nochnie ausgegangenen Büchftnmcistcrci 4°. Breslau.
Unterschiedene neue Arten von künstlichen Feuer-werken, nebst kurzem Begrif und Anleitung zur Ar-tillerie, von SylviuS, Herzog zu Würtcmberg-OelsFol. OelS i6f7.
kraxir artolleriao pvrotecluiicae, oder vollkommeneUnterweisung, wie Raketen, Feuer-, Wasser-, Sturm-kugeln, Granaten rc. zu bereiten, sammt gründlicherAnleitung zur Artillerie, als vom Monier, von al-lerhand grobem und kleinem Geschütz, wie solche zuprobiren, zu laden, zu richten u. d. gl. Fol. Osna-brück 1660 .
Zst blos eine neue Ausgabe des vorhergehenden.