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der Sporenhaufen. Sie haben eine gelblich braune Aussenhaut, eine Grösse von 10 — 1 2 aund keine deutlichen und bestimmten Verzierungen (Fig. 35—37 sp.). Die Sporen -liaufen keimten, als ich sie empfangen hatte, nicht aus, auch das Material,welches bis zum Frühjahr ausgelegen hatte, keimte nicht. Erst als neues Material,welches schon ein Jahr trocken gelegen hatte, in feuchter Erde auso-eleo-t wurdeund ein Jahr gelegen hatte, war das Stadium der Keimfähigkeit er-reicht und die Sporenhaufen keimten allgemein aus, sobald sie nur in Wasser ge-bracht wurden. Die Bilder der Figuren 25 u. 20 können auch für Tolyp. Penicillariaemitgelten, nur mit der kleinen Variation, dass die aus dem Haufen herausgetriebenenFruchtträger nicht mehr zwei- sondern vierzellig zu denken sind. DieKeimung der isolirten Einzelsporen in Wasser ist in Figur 35 i u . 2 dargestellt. Derschlanke hruchtträger tlieilt sich durch zweimalige Zweitheilung invier Zellen und durch diese stets wiederkehrende Vierzelligkeit ist Tolyp.Penicillariae verschieden von T. bullatum, welches nur zweizeilige Fruchtträo-er aus-bildet. Die Conidien sind kaum verschieden und stimmen auch in dem weiterenVerhalten mit T. bullatum im Wesentlichen überein. Wie dort werden die Conidienin Nährlösungen an den vierzellig verbleibenden Fruchtträgern in unendlicherFülle gebildet. Schon am Träger in Figur 37 oder abo-efallen in Fi<mr 38 o-ehensie zur directen Conidiensprossung in Hefenform über und die Sprossung geht bis zurjedesmaligen Erschöpfung der Nährlösungen fort. Die Sprosscolon ien sind etwasvoller und grösser, wie die von T. bullatum. Schon in den Figuren 30 11 . 37 istangedeutet, dass die Fruchtträger mit der Fortdauer der Conidiensprossungen zum Zer-fallen in mehrere Stücke oder gar in die einzelnen Gliederzellen neio-en. Die Fra<>-mente sind etwas grösser und dicker wie die Conidien, sonst nachträglich schwer vondiesen zu unterscheiden, da auch sie weiterhin die Conidiensprossung, gleich den Conidien,fortsetzen. V enn die Sprossung der Conidien in den erschöpften Nährlösungen stillesteht, treiben die Conidien und die Gliederzellen der Fruchtträger zu Fäden aus, diein die Luft streben und hier sogleich zur Bildung von Luftconidien übergehen.Je näher die Conidien der Luft gelegen sind, um so kürzer wird der Keimschlauch,den sie zur Luftconidienbildung austreiben (Fig. 39 1 — 3 ), und an den Stellen, wo dieConidien der Luft direct anliegen, gehen sie unmittelbar, gleichsam mit Ausschaltungder Fadenkeimung, zur Bildung von Luftconidien über, wie es in Figur 4 f>i _3 inmehreren kleinen Bildchen dargestellt ist. Lässt man die Culturen mit beendigterSprossung nur einen Tag lang stehen, so ist die Oberfläche mit Kahmketten be-deckt, die sich schnell vermehren und verdichten bis zu einer vollständigenKahmhaut, die man abziehen und beliebig zur Fortsetzung auf neue Nährlösungübertragen kann, deren Oberfläche in kürzester Frist ganz davon bedeckt wird.
Natürlich gehen die untei-getauchten Conidien bei jeder Uebertragung in neue
Brofeld, Botan. Untersuchungen. XII.
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