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von 6ourt zum blornn 4125' und verflacht sich ebenfalls zumPlateau der Frcibergc. Nach O. zieht sie sich über die Stafeleggund die Gyslifluh bis zum Kcstenbcrg.
5. Die Meisikiisteiulrrtte streicht von Ölten zur Klüse vonBalsthal , dem Weißenstein, der Hasenmatt und trennt sich im schonenKrater der Grenchenerbergc in die Nontor-Kette mit der IKsrre-pertuis im 9k., die Gestlerkette 4952' mit der Klüse von Ilouollo-„6l,t6 in der Mitte, und die kleine Seekcttc im S.
Die Gestlerkette setzt sich, im N.W - von den aus dem Plateauder Freibcrge auftauchende» Ketten des sioinlioiel und des 8om-isiurlol begleitet, in südwestlicher Richtung zur (üitissoron-Ketieund den Ketten des Ilisoux, des Miit-I'onckro und der Polo fort.
Am höchsten ragt in Kamm- und Gipfelhöhe die den Alpen zu-gekehrte vorderste Kette empor, die selbst nach S.W. an Höhe zunimmt (Uout-'I'vuclre 5172'); stufenweise niedriger nähern sich diefolgenden Ketten der Nhcinebenc und dem französischen Gebirgsland.
Die Znraketten sind Längenkettcn, weil sie mit der Richtungdes Gebirges parallel gehen, und die Thäler Längenthäler, weilsie der Richtung der Ketten folgen. Letztere sind im Allgemeinen vongestreckter Form, in der Mitte meistens etwas erweitert und oftschluchtenartig verengert. Die wichtigsten derselben sind: 1. das Laufenthal; 2. das Bcinwyler- und Delsbergcrthal; 2. das Gnldenthal,Qrunll val und 1'vtit vul; 4. das Balsthaler- und Dachsfclder-thal; 5. das St. Jmerthal und dasjenige von Im 6. die
Thäler von Im Olmux-ckk-l^oncks und Im IIr6vi»<z; 7. das liu/.Thal; 8. das Travers-Thal, und 0. VuIIorl,« und daö .Inux-Thal. Die Thäler senken sich ebenfalls stufenweise von S. nach 9k.,so daß der Thalgrund ocr s. Thaler (,Ioux-Scc 2106', St. Imer2521') die Kammhöhe der nördlichsten Kette (Blauen 2746') theil-weise selbst überragt.
Die Inrakcttcn sind häufig quer durchrissen, so daß der innereFelsbau bloß gelegt ist, und zwar entweder nur theilwcise, wie inden Bachgräben oder Ilur, oder vollständig, wie in den Klüsen,wo das Gebirge bis auf die untern Schichten des Portlandkalks(Besingen), den Oxfordkalk (Ilouoleonvtt.v), den Nogenstein (Oonrtund Münster ), oder selbst bis auf den Lias (Ilnckorveliur), Kenpcr(Ilsllvrivo: Illi.) oder Muschelkalk aufgebrochen sein kann. DieseKlüsen entsprechen sich oft durch mehrere Ketten hindurch, wie die-jenigen von Balsthal und Miiuiliswyl und die von Oourt, Münster und ÜsIIvrive. I,n Solothnrncr und Berncr Jura treffen dieKlüsen meist auf die Mitte der Längenthäler, im liu/.- und 1'ru-vars-Thal aus Ende derselben. Die Klüsen bilden die interessantestenTheile des Äura; sie sind sehr wichtig für den Abfluß der Thal-wasser, öffnen dem Verkehr bequeme Straßen und wurden wegen