i2 I. Geschichte der Physik bis zu Tartesius.
Wärme. UebrigenS behauptet Telcsius so wieDemokrit, eine zerstrenete Leere.
Dieß sind die Vorstellungen, welche sich Tcle-st us von den ersten Anfängen der Dinge gemacht hat,und welche mit der Lehre deo Parmenides völligübereinstimmen, außer daß ersterer noch eine primitiveMaterie Hinzugesetzt hat.
Das Urtheil, welches Bacon de Verulamio von dieser Theorie gefallt hak, kann man in dessen an-geführter Abhandlung selbst nachlesen, womit zugleichdie Gedanken des Morhofs h ) verbunden werdenkönnen. Man sieht leicht, daß die ganze Theorie sichauf die damalige Lieblingsidee gründet, alles aus derVerbindung sehr weniger Elemente abzuleiten, ohnevorher die Natur zu fragen, ob sie in ihren Operatio-nen sich and) wirklich so verhalte. In diese» Fehlersind die meisten Neuerer der Physik gefallen, welchesich ein für allemal hier habe anzeigen wollen.
Ein anderer Neuerer der Physik ist FrancifcuSPatritius gewesen. Er war von Cilisse, einemDorfe in Jstcien, gebürtig. Erithräus in feinerpinacotheca etc. nennt ihn einen der gelehrtesten Jtarliäner. Von den Aristotelikern wurde er sehr verfolgt,so daß er sich zuletzt gezwungen fand, seine Lehre zuwicderrnfen. Er starb im Jahre 1597 im 67sienJahre seines Alters zu Rom , wohin ihn der PabstClemens VIll. gerufen hatte. Seine hieher gehö-rige Schrift hat den Titel: nova de universis philo-sophia libris quinquaginta comprehensa; in quaAristotelica methodo non per motum sed per lu-cem et lumina ad primam causam adscenditur.
deinde
b) Polyhistor. T. II. lib. II. cap. 13. 6.