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Erster Band. [Erste Periode.]
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24 I. Geschichte dee Physik bis zu Cattesius.

lich einmal um die Erde, und die Planeten um dieSonne. Ausserdem beschreibt die Sonne jährlich nachSüden und Norden Schraubengänge, Leren Grenzendie Wendecirkel sind, und verursacht dadurch dre vcrrschiedenen Jahrüzeiten d ). Seine gegen das coperni-canische System gemachten Einwürfe sind kurz diese:

1. kommt es ihm unbegreiflich vor, daß eine Kugelvon der Höhe eines Thurmes fallen gelassen genau undsenkrecht am Fuße desselben niederfalle, da doch, wenndie Erde sich um ihre Axe drehete, der Thurm seit derZeit des Herabfallens der Kugel nach Osten gerücktwäre, und dieselbe folglich in einer Entfernung vomThurme die Erde erreichen müßte. — Dieser Manndachte freylich nicht daran, daß der Kugel eine gleichtmäßige Bewegung mit der Erde mitgetheilet war, unddaß sie daher nothwendig am Fuße niederfallen muß. —

2. Ferner ist es ihm unbegreiflich, daß sich die Erde

täglich einmal umwälzen könne, indem wir dadurchnothwendig den Kopf nach 12 Stunden zu unterst müßtten gekehrt haben. — Tych 0 hatte noch keinen richttigen Begriff von der Schwere. — 3. Auch meintTych 0, die Erde sey ein grober, schwerer und zurBewegung sehr ungeschickter Körper, daher kommerö ihm ganz unmöglich vor, dieselbe für einen Sternzu halten, und ihn in den Lüften herumzuführen, wieCovern icuS behaupte. — Tych0'u waren dieKräfte der Anziehungen der Himmelskörper gegen ein,ander unbekannt. — 4. Konnte Tych 0 die Mögt

lichkeit nicht einsehen, wie sich bey der Voraussetzungeines jährlichen Umlaufs der Erde um die Sonnekeine, wenigstens keine merkliche Parallaxe oder Vecr

rückung

d) De mundi aetherei recentioribus phaenomenis liber se*eundus. Vrauib. 1588. 4. und nachher krazae 1603,