56 I. Geschichte der Physik bis zu Cattefius.
genommen hat. Dieß letztere findet besonders bey den-jenigen festen Körpern statt, welche entweder die Hitzeoder das hohe Zeitalter ausgetrocknet hat. Aus viersen lehtern Körpern nämlich ist bey der Entweichungdes natürlichen Geistes zugleich die Feuchtigkeit mitentwichen, und die Luft ist nach und nach in die Po-ren derselben eingedrungen. Daher find auch dieseKörper mehr zerbrechlich. Denn die Zerbrechlichkeitder Körper beruhet nach Baco n auf dem Unvermögenin der Ausdehnung der Theile; die Ursache dieses Un-vermögens aber ist die geringe Menge der Geister,welche solche Körper enthalten, und welche die Aus-dehnung der körperlichen Theile ungemcin befördern.Weniger zerbrechliche Körper hingegen, oder solche,welche einer stark auf sie wirkenden Kraft widerstehet»können, ehe sie zerbrechen, besitzen auch eine beträcht-liche Menge Geister, eine geringere Anzahl von Porenund überdem mehr feuchte sich berührende Theile. Danun eine große Verschiedenheit der natürlichen Geistersiatt hat, indem einige warmer, andere kalter Natur,einige thätig, andere eS nicht sind u. s. f. so erklärtBacon hieraus die verschiedenen Grade der Festigkeitder Körper.
Harte Körper entstehen aus der in ihnen enthal-tenen geringen Menge der Geister, und derselben un-gleichen Verrheilung mit den sich berührenden Theilen.Uebrigcns führt Bacon drey Mittel an, die Härteder Körper zu vermehren, oder sie ihnen, wenn sie garkeine besitzen , zu verschaffen. Das erste ist die Kälte,Leren Eigenschaft überhaupt darinn besteht, alles zuverdickten. Das zweyte Mittel ist die Wärme; je-doch ist diese nicht als die wirkende Ursache selbst beyder Verhärtung der Körper, sondern nur als Neben«
Ursache