Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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i. Allgemeine Physik.

Man begreift leicht, daß diese Erklärung von der Ent-stehung der Vulkane durch die schleunigen Fortschrittein den Theilen der Physik, welche zur richtigern Er-klärung dieser Erscheimuig nöthig waren, bald ver-drängt wurde. — Daß mit den feuerspenenden Ber-gen die Erdbeben in genauer Verbindung stehen, er-kannten auch schon die Alten, und erklärten daher die-se Erscheinung eben so, wie die der Vulkane.

Den größten Theil der Erdoberfläche nimmt beyweitem daö Wasser ein, welches das große Weltmeerausmacht. Von der Tiefe des Meeres haben die äl-tern Naturforscher verschiedene Meynungen gehabt.Inl. Cäs. S caliger m ) glaubt, daß sie sehenüber 82 Schritte gehe, und höchstens auf 102 Schrit-te steh erstrecke. Dagegen behaupten Johann Bo-te ru 6"), Cottunius") u. a. daß die Tiefe desMeeres meistentheils über z so Schritte gefunden wer-de, selten aber biö auf eine Meile gehe; letzteres glaub-ten sie deßwegen behaupten zu können, weil die Vor-sehung die Thäler lind Schluchten vorzüglich zu Behäl-tern des Wassers eingerichtet habe, die Höhe der Ber-ge aber, zwischen welchen das Wasser eingeschränktsey, nie über i soo Schritte gehe. Allein in derFolge haben wirkliche Ausmessungen gelehrt, daßeö auf der Erde Berge von weit größerer Höhegiebt. Uebecdem hat man auch gar keinen Grund,von der Höhe der Berge auf die Tiefe des Meeres zuschließen. Neuere Versuche haben gezeigt, daß dieTiefe des Meeres überhaupt sehr verschieden ist.

Woher

m) Lxercitstiones de subtilitate ad H. Cardanum. exerc, 38.

n) Relationes de mari.

v) Meteoror. lib. I. lcct. 17.