Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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i. Allgemeine Physik.

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welche in gleichen Miltagökccisen liegen, zu gleicher Zeit,in den gemäßigten Zonen in größerer Breite aber spä-ter eintrifft, als in geringerer Breite, und über 6cGrade Breite hinaus beynahe gar nicht mehr merklichist. In Ansehung der monathlichen Periode bemerktman, daß die Flurh in den O.uadrakfcheinen bis zudem Neu - und Vollmond so wie in den Quadracscheirncn selbst drey Stunden nach der Culmination desMondes eintritt. Was endlich die jährliche Periodebetrifft, so lehrt die Erfahrung, daß die Fluthen beyder Wintersonnenwende stärker als bey der im Som-mer sind; daß sie desto stärker werden, je näher derMond der Erde und je geringer die Breite des Blon-des ist; daß sie am stärksten sind, wenn die Nacht-gleiche mit dem Neu- und Vollmonde und mit der Erd-nahe zusammen fällt; und daß sie in den Ländern ge-gen Norden, wenn der Neu - und Vollmond eingetre-ten ist, im Sommer des Abends stärker als des Mor-gens, im Winter aber des Morgens stärker, als desAbends, sind.

Alle diese erwähnten Erscheinungen ließen beynahebey allen, welche von der Ebbe und Fluch reden, dieVermuthung zurück, daß sie großrencheils vom Laufedes Mondes abhänge. Allein es war ihnen ganz un-begreiflich, wie ein so entfernter Körper auf unsereErde eine solche Wirkung hervorzubringen im Standesey; daher suchten sie die Ursachen der Ebbe und Flnihtheils in den Winden, theils in der Lage der Küsten,theils in der Erwärmung und Erkältung des Mecrwastfers, theils in der Zurückwerfnng des Lichts von demWasser, theils in den Meeresdünsten u. d. gl. so daßsie alle diese Ursachen mit dem beobachteten regulärenLaufe des Mondes auf eine ängstliche Weife zu verei-nigen